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Fußball-Kreisliga A: Kevelaeer SV holt zwei routinierte Neuzugänge

Fußball : Kevelaerer SV holt Martin Sekela und Björn Schaap

Der A-Kreisligist hat sein Team mit zwei routinierten Akteuren verstärkt. Mittelfristig ist der Aufstieg in die Bezirksliga das Ziel.

Zwar gab es zu Beginn der Saison 2020/2021 einige Unruhe beim Kevelaerer SV, da Coach Stefan Ettwig und sein Co-Trainer Stephan Gorthmanns bereits nach dem dritten Spieltag ihren Rücktritt erklärt hatten. Trotzdem lief es für den KSV bestens in der Gruppe eins der Fußball-Kreisliga A Kleve/Geldern. Die Mannschaft lag zum Zeitpunkt des Saisonabbruches wegen der Corona-Pandemie mit 19 Zählern punktgleich mit dem Tabellenführer Alemannia Pfalzdorf auf Rang zwei. In acht Begegnungen hatte es sechs Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage für das Team gegeben. Dem neuen Trainergespann Patrick Znak/Marcel Kempkes gelang es dabei, der jungen und talentierten Mannschaft die nötige Stabilität zu verleihen. Doch nur auf die Jugend wollte der Verein bei der Kaderplanung für die neue Saison dann doch nicht setzen.

Denn neben den drei Eigengewächsen Hannes Laege, Gabriel Lehnen und Jona Wassen, die aus dem eigenen Nachwuchs aufrücken, sind zwei Routiniers neu im Aufgebot des A-Kreisligisten. Zum einen soll Martin Sekela in der kommenden Saison den Abwehrverbund des KSV verstärken. Der 32-Jährige spielte zuletzt in der zweiten Mannschaft des SV Straelen in der Bezirksliga. Zuvor trug er bereits zwei Jahre lang das Trikot des Kevelaerer SV. Zum anderen wechselt der 34-jährige Björn Schaap vom Bezirksligisten DJK Twisteden nach Keve­laer. Auch Schaap ist beim KSV kein Unbekannter. Bereits in der Saison 2018/2019 lief er für den Verein in der Bezirksliga auf.

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„Neben allem Talent brauchen wir in der Kreisliga A auch abgezockte Jungs, die wissen, wie es in dieser Klasse zugeht. Das Ziel soll es sein, dass unsere jungen Spieler von der erfahrenen Akteuren geführt werden und wir dadurch als Mannschaft noch stabiler werden“, sagt Marcel Kempkes. Die Kaderplanung sei nun von Seiten des Vereins auch abgeschlossen. Die Mannschaft freue sich, wenn sie nach der monatelangen Pause endlich wieder auf den Platz gehen kann.

Dass der Kevelaerer SV mit den Neuzugängen erneut als ein Kandidat auf den Aufstieg gehandelt werden wird, stört den Marcel Kempkes nicht weiter. „Wir wollen natürlich mittelfristig auch den Sprung in die Bezirksliga schaffen. Doch uns setzt diesbezüglich niemand unter Druck. Wir müssen also nicht schon in der kommenden Saison aufsteigen“, sagt Kempkes.