Fußball Kreisliga A : Der zweite Aufsteiger steht noch nicht fest

SV Straelen II und Alemannia Pfalzdorf kämpfen um die Fahrkarte zur Bezirksliga. Winnekendonk will den Abstieg verhindern.

Der letzte Spieltag verspricht Vollspannung. Die Aufstiegsfrage wird im Fernduell zwischen Straelen und Pfalzdorf entschieden. Drei Mannschaften befinden sich noch im Abstiegs-Lostopf.

SGE Bedburg-Hau II – Viktoria Winnekendonk (So., 15 Uhr). Keiner der beiden Kontrahenten kann mehr aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen. Beide Teams sind auf einen Ausrutscher von SV Donsbrüggen bei Siegfried Materborn angewiesen, um den direkten Klassenerhalt, genauer den 13. Tabellenplatz, der am Ende, je nach Ausgang der Relegationsspiele in der Bezirksliga, noch den Klassenerhalt bedeuten kann.

„Die aktuelle Situation ist, milde ausgedrückt, bescheiden. Wir haben es nicht mehr selbst in der Hand. Aber wir müssen auf jeden Fall drei Punkte holen, um unseren Teil abzuliefern“, erklärt SGE-Coach Ansgar Nießen. Den Gästen hilft nur ein Sieg, um die Chance auf Platz 13 zu erhalten.

„Wir müssen den Jungs den Glauben geben, dass sie es noch schaffen können. Wenn wir von Anfang an Gas geben, ist alles möglich“, hat Winnekendonks Co-Trainer Felix Naber die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

SV Sevelen – SC Blau-Weiss Auwel-Holt (So., 15 Uhr). Den Abschluss der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des SV Sevelen bildet die Partie der ersten Mannschaft gegen Auwel-Holt.

„Wir erwarten ein volles Vereinsgelände und wollen uns natürlich im letzten Heimspiel entsprechend präsentieren und die Punkte einfahren“, fordert Sevelens Trainer Gunnar Gierschner von seiner Elf. Allerdings werden die Gäste mit Sicherheit nichts verschenken.

„Wir wollen schon etwas Zählbares mitnehmen“, erklärt Auwel-Holts Trainer Lars Allofs.

Alemannia Pfalzdorf – BV Sturm Wissel (So., 15 Uhr). Um die letzte Chance auf den Aufstieg zu wahren, müssen die Gastgeber gewinnen.

„Wir werden 90 Minuten lang aufs Gaspedal drücken und wollen unsere Hausaufgaben erledigen. Nach dem Schlusspfiff geht dann der Blick nach Straelen. Dann wissen wir mehr. Falls nicht, können wir trotzdem auf eine erfolgreiche Serie zurückblicken“, erklärt Alemannen- Coach Thomas Erkens, für den es die letzte Partie als Trainer in Pfalzdorf sein wird.

Allerdings reisen die Gäste mit großem Selbstvertrauen an, denn seit sechs Spielen in Folge sind Marco Schacht und sein Team ungeschlagen. „Wir wollen den fünften Tabellenplatz, und dafür müssen wir gewinnen“, lautet entsprechend die Ansage an sein Team.

SV Siegfried Materborn – SV Donsbrüggen (So., 15 Uhr). Das vorerst letzte Heimspiel in der Kreisliga A absolviert Siegfried Materborn gegen den SV Donsbrüggen.

„Natürlich wollen wir uns mit Abstand aus der Liga verabschieden“, erklärt Materborns Trainer Ingo Pauls. Die Gäste müssen, um nicht Gefahr zu laufen, auf den 13. Tabellenplatz zu rutschen, unbedingt siegen.

„Wenn wir gegen Materborn nicht gewinnen, haben wir in der Kreisliga A nichts zu suchen. Wir haben es selbst in der Hand und wollen es auch selbst entscheiden“, findet Gäste-Trainer Christian Roeskens deutliche Worte Richtung eigener Mannschaft.

SV Straelen II – Uedemer SV (So., 15 Uhr). Die Gastgeber dürfen sich keinen Ausrutscher leisten, wollen sie den zweiten Aufstiegsplatz behalten. Doch trotz des Sieges in Vernum mit aufgestocktem Kader war Friedhelm Baumann, Trainer der Blumenstädter, mit der Leistung seiner Elf nicht zufrieden.

„Wir müssen uns gegen Uedem steigern. Wir müssen und wollen gewinnen, und diese Einstellung erwarte ich auch von meiner Mannschaft.“

Die Gäste reisen ambitioniert nach Straelen. „Wir werden mit Sicherheit die Partie nicht abschenken, sondern auf jeden Fall versuchen, einen Punkt zu entführen“, erläutert Martin Würzler seine Zielvorgabe.

SV Blau-Weiss Herongen – SV Grün-Weiss Vernum (So., 15 Uhr). Im Spiel um die vielzitierte „Goldene Ananas“ empfängt der Tabellenfünfte Herongen den Tabellenzehnten aus Vernum.

„In unserem letzten Heimspiel wollen wir noch einmal alles mobilisieren, um uns für die 2:8-Hinspielniederlage zu revanchieren“, will Herongens Co-Trainer Andreas Pesch jedoch keinen „Sommerfußball“ von seinem Team sehen.

„Wir wollen die Saison ordentlich zu Ende bringen“, erklärt Vernums Trainer Sascha Heigl.

TSV Weeze – SV Arminia Kapellen-Hamb (So., 15 Uhr). Auch das Ergebnis der Partie von Meister Weeze gegen die Arminia aus Kapellen-Hamb ist nur noch für die Statistik. Doch wer Weezes Trainer Marcel Zalewski kennt, weiß auch, dass er nochmals alles von seinem Team einfordern wird.

„Wir werden in Weeze endlich wieder komplett antreten und sind mal gespannt, wie der Gegner die Partie angehen wird. Wir sind gerüstet“, blickt Kapellens Co-Trainer Frank Käter selbstbewusst dem Spiel entgegen.