Fußball-Bezirksliga: Zwei Gelderland Derbys

Fußball: GSV – mit Volldampf Richtung Kreisliga

Fußball-Bezirksliga: Am 15. Spieltag kommt es zu zwei Gelderland-Derbys. SV Walbeck empfängt den FC Aldkerk, Kevelaer ist beim TSV Wa.-Wa. zu Gast.

Es dürfte wieder ein interessanter Sonntag werden, denn der 15. Spieltag in der Bezirksliga hat einiges zu bieten. Zwei Derbys stehen dabei im Mittelpunkt. Der SV Walbeck hat den FC Aldekerk zu Gast, der Aufsteiger vom Kevelaerer SV gibt seine Visitenkarte beim TSV Wachtendonk-Wankum ab. Auf Schlusslicht GSV Geldern wartet nach dem 0:4-Debakel in Rindern nun gegen den Zweitplatzieren TuB Bocholt eine besondere Herausforderung. DJK Twisteden muss die Reise zum SV Biemenhorst antreten, die Sportfreunde aus Broekhuysen sind nach dem spielfreien Sonntag nun beim RSV Praest zu Gast.

SV Walbeck – FC Aldekerk (So,. 14.30 Uhr) Wohl dem, der einen großen Kader hat, dürfte sich Walbecks Trainer Jens Jütten beim Durchzählen seiner einsatzbereiten Spieler gedacht haben. Fast die Hälfte des Kaders steht dem Walbecker Coach am bevorstehenden Spieltag nicht zur Verfügung, da werden einige Umstellungen nötig sein. „Da werden wir wohl auf die ganz jungen Spieler zurückgreifen müssen. Aber das Spiel in Lowick hat schon gezeigt, dass wir uns deswegen nicht abschießen lassen“, sagt Jütten. Ob der Gast aus Aldekerk davon profitieren kann, bleibt abzuwarten. „Für uns ist wichtig, dass wir an den zuletzt positiven Trend anknüpfen, in Walbeck zu spielen, ist eine Herausforderung. Die haben immer eine gute Einstellung“, urteilte Aldekerks Coach Marc Kersjes. Sein Team steht mehr unter Zugzwang, als die Gastgeber. Um so wichtiger war der Heimerfolg gegen RSV Praest, der Selbstvertrauen und Sicherheit brachte.

TSV Wachtendonk-Wankum – Kevelaerer SV (So., 15 Uhr) Felix Luhr, zweiter Torwart beim TSV, wird Sonntag wohl nicht wieder als Feldspieler in die Bresche springen müssen. Im Derby gegen den KSV hat Trainer Abel zumindest wieder 13 Feldspieler am Start. „Die Mannschaft hat aus der Personalnot bisher das Beste gemacht“, lobte Abel sein Team, „jetzt müssen wir versuchen, das Heimatspiel zu gewinnen und damit den letzten Sieg in Emmerich-Vrasselt zu vergolden. Wir wollen weiter oben dran bleiben,“ sagt Abel weiter. Ein Selbstläufer wird es nicht, denn in den vergangenen beiden Heimspielen kam der TSV nicht über ein Unentschieden hinaus. Ungemütlich wird es so langsam für die Kevelaerer, die nach der 1:3-Heimniederlage gegen Bocholt 26 weiter Kurs auf die Abstiegsplätze nehmen. Diesen Trend zu stoppen, wird in Wachtendonk kein leichtes Unterfangen. „Wir werden sicher noch im kämpferischen Bereich eine Schippe drauflegen müssen, um uns die Spiele nicht zu leicht aus der Hand nehmen zu lassen“, meinte dann KSV-Trainer Ferhat Ökce zur anstehenden Begegnung.

RSV Praest – Sportfreunde Broekhuysen (So., 14.30 Uhr) Bedingt durch den vergangenen spielfreien Sonntag haben es die Broekhuysener etwas ruhiger angehen lassen. „Wir sind mal ein wenig runter gefahren, müssen natürlich jetzt in Praest sehen, dass wir wieder aus dem Quark kommen“, umschreibt es Spielertrainer Sebastian Clarke etwas salopp. Nach der Praester Niederlage in Aldekerk muss seine Team am Sonntag hellwach sein, wenn es den derzeit ausgesprochen guten vierten Tabellenplatz behaupten will.

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SV Biemenhorst – DJK Twisteden (So., 15 Uhr) Ob die Twistedener im zehnten Spiel mal wieder einen Sieg einfahren können, bleibt erst abzuwarten. In Biemenhorst muss die DJK auf Chris Kleuskens, einen ihrer Schlüsselspieler, nach der fünften gelben Karte verzichten. „Niklas Heussen wird nach einer rüden Attacke eines Klever Spielers, ohne das der Ball im Spiel war, aufgrund einer dabei zugezogenen schweren Verletzung monatelang, ausfallen“, meinte Trainer Andreas Holla. Seine Mannschaft muss nun das Beste daraus machen und versuchen, den Bann der sieglosen Spiele zu brechen. Denn auch Biemenhorst ist dazu verdammt, im Kampf um den Klassenerhalt, dringend etwa Zählbares zu holen. Für Twistedene geht es darum, den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu wahren.

GSV Geldern – TuB Bocholt (So., 14.30 Uhr) Beide Teams haben so ihre Probleme. Der Gast aus Bocholt, der nach der vergangenen Niederlage gegen Bedburg Boden Aufstiegskampf verlor, muss nun in Geldern dringend punkten, um weiter oben dran zu bleiben. Schlusslicht Geldern, das als Außenseiter in dieses Spiel geht, hat nach der jüngsten 0:4-Niederlage in Rindern einiges gutzumachen.

„Wir haben in dieser Begegnung sportlich nichts zu verlieren, müssen uns aber ganz anders als zuletzt in Rindern präsentieren und zumindest Moral und Disziplin in diesem Spiel zeigen.“, meinte GSV-Trainer Joachim Dünn.

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