Fußball-Bezirksliga: Broekhuysen sauer auf Derbygegner Aldekerk

Fußball-Bezirksliga : Broekhuysener vor Derby sauer auf Aldekerk

Fußball-Bezirksliga: Gastgeber wollten Spielverlegung nicht zustimmen. Kevelaer kann Serie gegen Bedburg-Hau ausbauen.

Am zwölften Spieltag der Bezirksliga-Gruppe 5 stehen schon am morgigen Samstag zwei weitere Spiele auf dem Programm: So muss der TSV Wachtendonk-Wankum in Biemenhorst antreten. Ein Gelderlandderby ist am Sonntag ebenfalls dabei, der FC Aldekerk hat die Sportfreunde aus Broekhuysen zu Gast. Der SV Walbeck muss zum Tabellenschlusslicht SV Rindern, der Kevelaerer SV ist auf eigenem Terrain gegen den Tabellenzweiten SGE Bedburg-Hau gefordert. Der GSV Geldern steht in Emmerich-Vrasselt vor seiner nächsten Bewährungsprobe.

FC Aldekerk – Sportfreunde Broekhuysen (So., 15 Uhr). In Aldekerk werden die Sportfreunde ohne ihre Spielertrainer antreten müssen, Sebastian Clarke und Rainer Krohn sind verhindert. „Das steht schon seit Juni fest, wir haben um Spielverlegung gebeten und viele Alternativen aufgezeigt, Aldekerk ist uns aber nicht entgegengekommen“, sagt Clarke, dem zudem Spieler fehlen, die auf Kegeltour sind. Dennoch hofft der Broekhuysener Coach, mit seinem Team den zuletzt erfolgreichen Weg fortsetzen zu können. „Ich denke, dass die elf Spieler, die am Sonntag auflaufen, auch die Qualität haben, drei Punkte zu holen.“ Das könnte für die Aldekerker, die nach der 0:3-Pleite in Goch jetzt richtig im Abstiegskampf stecken, zum Problem werden. Fakt ist, dass es schon einer enormen Leistungssteigerung bedarf, um auch gegen einen dezimierten Gast aus Broekhuysen die aktuelle Negativserie zu beenden.

Kevelaerer SV – SGE Bedburg-Hau (So., 15 Uhr). Fünf Spiele in Folge sind die Kevelaerer nun ohne Niederlage, dabei gab es zweimal einen Dreier. Damit hat der KSV den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle geschafft. Am vergangenen Sonntag war das torlose Remis in Walbeck etwas glücklich, nun wartet mit dem Gast aus Bedburg-Hau die nächste schwere Aufgabe. Der Tabellenzweite hat zum Spitzenreiter TuB Bocholt aufgeschlossen, darf sich aber wie zuletzt gegen Emmerich-Vrasselt (2:2) nicht viele Punktverluste leisten. Kevelaers Trainer Ferhat Ökce, der den Gegner schon mehrfach beobachtet hat, weiß um die Schwächen und Stärken der Gäste. „Es wird sicherlich ein schweres Spiel für uns, ich hoffe aber trotzdem, dass wir unsere Serie ausbauen“, erklärt der KSV-Coach.

SV Emmerich-Vrasselt – GSV Geldern (So., 15.15 Uhr). Gelderns neuer Trainer Joachim Dünn erfreute sich in dieser Woche einer besonders hohen Trainingsbeteiligung seiner Schützlinge. „Wir haben intensiv und hart trainiert, personell sieht es für Sonntag recht gut aus“, meint Dünn. Nach dem jüngsten Sieg gegen Twisteden muss die Mannschaft aber nun im Emmerich zeigten, dass dieses Aufbäumen keine Eintagsfliege war. Der SVV erstritt zuletzt in Bedburg-Hau ein achtbares 2:2-Remis. „Die Mannschaften hier sind für mich erst einmal ,Böhmische Dörfer’“, meint GSV-Coach Dünn. Und sagt dann weiter: „Für uns ist wichtig, dass wir am Sonntag in Vrasselt taktisch diszipliniert stehen. Das ist die Basis dafür, um zum Erfolg zu kommen.“

SV Rindern – SV Walbeck (So., 15 Uhr). Der SV Walbeck ist auf einem guten Weg und hat sich, dank seiner starken Defensive, einen Platz im oberen Tabellendrittel erkämpft. Dass es vor dem gegnerischen Tor oft noch hapert, zeigte auch das jüngste Spiel gegen den Kevelaerer SV, wo einige klare Chancen ausgelassen wurden und letztlich der Sieg auf der Strecke blieb. Bei dem Tabellenletzten in Rindern, der nach zehn Spielen immer noch auf den ersten Dreier wartet, sollten die Spargeldörfler auf der Hut sein, sind diese Spiele doch immer recht undankbare Aufgaben. „Mir ist die Tabelle eigentlich egal, für uns heißt es Sonntag wieder ernsthaft an die Sache heranzugehen und möglichst dann auch ein Tor zu machen“, sagt Walbecks Trainer Jens Jütten.

Kevelaers Trainer Ferhat Ökce will seine Serie ausbauen. Foto: Christian Verheyen/Christian Verheyen (chv)

SC Bocholt – TSV Wachtendonk-Wankum (Sa. 16 Uhr). Über die Punkteteilung am vergangenen Sonntag im Spiel gegen Kleve II ist Wa.-Wa.-Trainer Günter Abel immer noch verschnupft, da wäre mehr drin gewesen. Da dürfte es auch in Biemenhorst, tabellarisch auf einer Ebene mit den Klevern, nicht leicht werden, einen Sieg zu landen. „Die Biemenhorster haben gegen alle Top-Teams nur ganz knapp verloren, von daher müssen wir uns auf einen kämpferischen Gegner einstellen“, findet Abel. Der hat aktuell nur 13 Spieler in seinem Kader und erhält auch im Umfeld des Vereins nur wenig Unterstützung. Bislang schlug sich sein Team recht wacker. Es muss jetzt aber auch in Biemenhorst versuchen, den dritten Tabellenplatz zu festigen, stehen doch die Konkurrenten Gewehr bei Fuß.

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