Frauenfußball: Viktoria Winnekendonk besiegt Eintracht Solingen mit 3:1

Frauenfußball : Die Viktoria bleibt eine Heimmacht

Frauenfußball: Viktoria Winnekendonk überzeugt beim 3:1-Erfolg gegen Eintracht Solingen. Übungsleiter Uli Berns moniert dennoch die Fehleranfälligkeit seiner Kickerinnen. Der SV Walbeck zu schwach für die MSV-Zweitvertretung.

Der Aufsteiger Viktoria Winnekendonk hat seinen Heimnimbus gewahrt und blieb auch in der fünften Begegnung auf eigenem Terrain mit einem 3:1-Erfolg gegen Eintracht Solingen ungeschlagen. So sicherte sich die Mannschaft weiterhin den dritten Tabellenplatz, eine bisher tolle Bilanz für den Neuling. Der SV Walbeck zeigte bei der Zweitvertretung des MSV Duisburg, dass man sich trotz der Niederlage gegen die bisher ungeschlagene Zweitvertretung des Bundesligisten weiter im Aufwind befindet. In der Bezirksliga mussten beide Gelderlandteams jeweils eine bittere Niederlage einstecken.

Niederrheinliga: Viktoria Winnekendonk – Eintracht Solingen 3:1 (0:0). Einen Schönheitspreis konnte man in dieser Partie nicht gewinnen, das ließ alleine der schwer bespielbare Rasen an der Kevelaerer Straße nicht zu. Die Heimelf hatte zunächst einmal einige Probleme mit der robust aufspielenden Mannschaft aus Solingen, fand auch zunächst nicht gut in die Partie. So hatte der Gast dann im ersten Durchgang auch die besseren Möglichkeiten, wogegen die Offensive der Gastgeberinnen nicht so recht in Schwung kam und lediglich zwei Halbchancen durch Paulina Heilen und Samira Berns verzeichnen konnte. Zur Pause nahm Trainer Uli Berns einige Umstellungen vor, was dann zunächst einen Schub nach vorne brachte. Vier Minuten nach Wiederbeginn setzte sich Paulina Heilen auf der rechten Seite durch und schoss zur Führung ein. Kurz darauf der Ausgleich für die Gäste. Einen umstrittenen Freistoß verwandelte Vivian Tepaß (69.) direkt, zwei Minuten später arbeitete sich Samira Berns durch den Solinger Strafraum und legte zum 3:1 nach. Trotz dieses Doppelschlageskamen nun die Gäste noch einmal mächtig auf und ließen in der Schlussphase noch eine Menge Chancen liegen. „Wir haben nach der Führung einfach zu fehlerhaft gespielt und mussten noch um unseren Erfolg bangen“, erklärte Übungsleiter Uli Berns nach der Partie im Gespräch mit unserer Redaktion.

MSV Duisburg II – SV Walbeck 2:0 (0:0). Das Ziel der Duisburgerinnen ist klar vorgegeben und dies ist der Aufstieg in die Regionalliga. Nach sechs Siegen in Folge (34:4 Torverhältnis) ist das Team auf Kurs. Eine klare Rollenverteilung alsovor dieser Partie, doch der SV Walbeck wollte nichts herschenken. Einige Umstellungen im Team mit Torjägerin Lena Jansen in der Viererkette war der Plan, der eine Stunde lang auch aufging. Die Heimelf tat sich schwer, Walbeck machte die Räum eng, hatte durch Rebecca Peschges und Sabine Kawaters sogar die ersten Möglichkeiten. Erst nach und nach kamen die Zebras besser ins Spiel, kreierten ihrerseits erste Möglichkeiten. Es dauerte dann bis zur 59. Minute, ehe Duisburg die Walbecker Abwehr erstmal erfolgreich überwand und den Führungstreffer erzielte. Mit einem Distanzschuss legten die Gastgeberinnen in der 70. Minuten zum 2:0 nach. Trotz des hohen läuferischen Aufwandes, den die Walbeckerinnen betreiben mussten, hielt man weiter gegen und hatte kurz vor dem Spielende noch eine dicke Möglichkeit durch Sabine Kawaters, deren Schuss knapp am Tor vorbeiging. „Ein großes Lob für den Zusammenhalt der Mannschaft, die eine hervorragende läuferische und kämpferische Leistung brachte. Ich hatte noch einige Absagen, aber die nachgerückten Spielerinnen haben auch einen tollen Job gemacht“, freute sich Trainer Dieter Blomm trotz der Niederlage.

Bezirksliga: TSV Wachtendonk-Wankum – Viktoria Anrath 1:2 (0:0). Nur knapp musste sich der TSV gegen den Spitzenreiter aus Anrath geschlagen geben. Nach dem torlosen ersten Durchgang nach einer Stunde der Anrather Führungstreffer, die kurz darauf einen Platzverweis hinnehmen mussten, trotzdem in der 75. Minute auf 2:0 erhöhten. Nach einer weiteren Ampelkarte gegen die Gäste drängte die Heimelf in der Schlussphase, es reichte aber nur noch zum Anschlusstor durch Jessica Beckert in der Nachspielzeit.

SV Veert – DJK Hommersum-Hassum 1:2 (0:0). Weiterhin ohne Sieg bleibt der SV Veert und musste nun im Heimspiel gegen die Gäste aus dem Nordkreis eine bittere Niederlage einstecken. Nach torlosem ersten Durchgang gingen die Gäste in der 56. Minute in Führung, den Nora Hanßen in der 79. Minute ausglich. In der Nachspielzeit mussten die Veerterinnen dann aber noch den Siegtreffer der Gäste zulassen.

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