Frauenfußball: Der SV Walbeck gastiert in Essen-Steele

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Frauenfußball: Auf die Mannschaft von Trainer Dieter Blomm wartet die Auswärtsbegegnung bei der Spielvereinigung in Steele.

Nach dem Derby am Walbecker Bergsteg, das die Walbecker mit 4:2-Toren gegen Viktoria Winnekendonk gewinnen konnten, ist am Sonntag für beide Teams wieder Ligaalltag angesagt. Beide Mannschaften sind derzeit im Soll, die Abstiegsplätze sind in weiter Ferne, in dieser Richtung dürfte einstweilen nichts anbrennen. In der Bezirksliga steigt am Sonntag das Lokalderby, dann ist der SV Veert beim TSV Wachtendonk-Wankum zu Gast.

SpVgg Steele – SV Walbeck (So. 13 Uhr). Ein Wermutstropfen blieb dann doch nach dem Derbysieg der Walbecker gegen Viktoria Winnekendonk. Nachwuchsspielerin Louisa Pastoors verletzte sich so schwer, dass sie für eine längere Zeit aussetzen muss. Zum Glück verfügen die Spargeldörfler über einen entsprechend großen Kader, dass dies personell verkraftet werden kann.

So wird am bevorstehenden Sonntag auch wieder Lena Jansen zur Verfügung stehen, die im Derby kurzfristig ausfiel. Die Marschrichtung für die Begegnung in Steele hat Walbecks Trainer Dieter Blomm klar vorgegeben. „Wir wollen in Steele nachlegen und das Spiel gewinnen“, sagt der Übungsleiter im Gespräch mit unserer Redaktion. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen darf man im Walbecker Lager durchaus den Anspruch haben, in so einem Spiel ein weiteres Ausrufezeichen zu setzen. Das ist kein Zeichen von Selbstüberschätzung, sondern vielmehr der Entwicklung einer kontinuierlichen Steigerung des Leistungsniveau geschuldet. Ein Selbstläufer ist dies indes nicht, da muss die Mannschaft wieder die gleiche Leidenschaft wie in den vergangenen Spielen an den Tag legen.

Viktoria Winnekendonk – SV Heißen Mülheim (So. 13 Uhr). Die Niederlage beim Derby in Walbeck ist für die Winnekendonker jetzt kein Weltuntergang und wird auch den guten Start des Aufsteigers in der neuen Liga nicht schmälern. Vielleicht war es die Art und Weise, wie sich die Mannschaft am Bergsteg präsentierte, da hätte sich mancher doch ein wenig mehr Arrangement gewünscht. Aber das gehört auch zu einem Lernprozess, den diese junge Mannschaft noch durchläuft. Im Heimspiel gegen Heißen bietet sich nun Gelegenheit, wieder einiges zurecht zu rücken. Zuhause ist die Viktoria noch ungeschlagen in dieser Saison, aber das muss man sich immer wieder neu erarbeiten.

Dass die Gäste auf dem zwölften Tabellenplatz stehen, dürfte wenig aussagekräftig sein, so verkaufte sich der Gegner im letzten Spiel gegen den VfR Warbeyen recht teuer. Wichtig für die Winnekendonker ist, das letzte Spiel einfach mal abzuhaken, sich auf die Heimstärke zu besinnen und mit neuem Mut in diese Begegnung zu gehen. Dass es besser geht, hat die Mannschaft in der Vergangenheit oft genug bewiesen. „Natürlich waren wir nach dem letzten Spiel nicht sonderlich begeistert. Wir haben uns aber zusammengesetzt, das Derby analysiert und werden uns in der kommenden Begegnung gegen Heißen wieder reinhängen“, ist sich Viktoria-Übungsleiter Uli Berns im Vorfeld der Begegnung sicher.

Bezirksliga, Gruppe 3: TSV Wachtendonk-Wankum – SV Veert (So. 13 Uhr). Für den SV Veert steht dieses Derby in der Fremde unter keinem guten Stern. Im zweiten Jahr ihrer Zugehörigkeit zur Bezirksliga kämpfen die Veerter Frauen ums Überleben in der Liga. Für den Gastgeber dagegen läuft es derzeit gut und so ist der TSV, momentan Tabellendritter, der klare Favorit in diesem Spiel. Im Klartext heißt das: Alles andere als ein Erfolg der Wachtendonker wäre eine faustdicke Überraschung.