Frauenfußball: Auf Walbeck wartet vor daheim der SV Jägerhaus Linde

Frauenfußball : Die Viktoria gastiert in Düsseldorf-Links

Auf Walbeck wartet vor heimischem Publikum die Pflichtaufgabe gegen den SV Jägerhaus Linde. Anpfiff ist am Sonntag um 13 Uhr.

In der Niederrheinliga ist die Lage vor dem achten Spieltag verhältnismäßig entspannt. Im Abstiegskampf sieht es momentan so aus, als würden die schon in der Tabelle etwas abgeschlagenen Vereine von SSFg Velbert und SV Hemmerden die Sache unter sich ausmachen, was aber noch lange kein Freibrief für die anderen Vereine ist. An der Tabellenspitze ist die Situation ähnlich, der MSV Duisburg II und der SV Warbeyen sind wohl die klaren Meisterschaftsfavoriten. Für Viktoria Winnekendonk heißt es am Sonntag die Reise zum CfR Links anzutreten, der SV Walbeck hat Jägerhaus Linde zu Gast.

SV Walbeck – SV Jägerhaus Linde (So. 13 Uhr). Die Niederlage der Walbecker Frauen am letzten Sonntag bei der Zweitvertretung des MSV Duisburg dürfte zu verschmerzen sein, vor allem, weil sich die Mannschaft gut verkaufte. Nun müssen aber auch in den kommenden Spielen, wo die Erfolgsaussichten größer sind, mit gleichen Engagement angegangen werden, um das noch recht magere Punktekonto der Spargeldörflerinnen aufzufüllen. Gegen den Jägerhaus Linde soll am Sonntag im Heimspiel ein Anfang gemacht werden. „Am Sonntag wollen und müssen wir die drei Punkte holen. Ich hoffe wir können an die Mannschaftsleistung von Duisburg anknüpfen“, meinte Trainer Dieter Blomm. Der ist allerdings nicht ganz frei von Personalsorgen, aus seinen großen Kader gab es jetzt schon viele Absagen wegen Krankheit (Grippewelle) und Verletzungen. „Ich habe aber immer noch eine schlagkräftige Mannschaft zur Verfügung, der Kader ist sehr ausgeglichen und die jungen Spielerinnen haben sehr gute Fortschritte gemacht“, so Trainer Blomm weiter. Mit einem Erfolg kann sich sein Team etwas von den unteren Tabellenrängen freischwimmen.

CfR Links – Viktoria Winnekendonk (So. 15 Uhr). Es ist erst das dritte Auswärtsspiel der Viktoria. Bisher gab es zwei Niederlagen auf des Gegners Platz, diese Bilanz will man nun versuchen in Links aufzubessern. Dass der Neuling immer noch Platz drei der Tabelle belegt, ist nun mal einer guten Heimbilanz geschuldet, denn zuhause sind die Winnekendonker ungeschlagen. Nach den beiden knappen Auswärtsniederlagen hofft Wido-Trainer Uli Berns nun, dass es beim dritten Anlauf mit dem Punkten endlich klappt. Die CfR Links stellt eine erfahrende Mannschaft, die aber in dieser Saison bisher etwas ihren Erwartungen hinterherlaufen. „Wir fahren natürlich nach Links, um dort etwas mitzunehmen, Ziel ist auf alle Fälle, nicht die dritte Auswärtsniederlage zu kassieren“, hofft Trainer Uli Berns. An der personellen Situation dürfte dies nicht scheitern, Trainer Berns ist in der glücklichen Lage, dass ihm fast sein kompletter Kader zur Verfügung steht.

SV Hemmerden – VfR Warbeyen (So. 15 Uhr). Sieben Spieltage sind nun vergangen und der VfR Warbeyen führt die Niederrheinliga ungeschlagen an. Für Trainer Sandro Scuderi ist es an der Zeit für ein kleines Zwischenfazit. „Vor der Saison hätte ich nicht gedacht, dass wir zu diesem Zeitpunkt schon so eine Punkteausbeute haben und vor allem so gefestigt auftreten würden“, freut sich der 40-jährige. Zurücklehnen will man sich im Lager der Schwarz-Weißen jedoch keinesfalls. „Die Mädels sind noch nicht zufrieden. Das ist kein Größenwahn, sondern reine Selbstkritik.“ Mit Blick auf das Aufeinandertreffen mit dem SV Hemmerden, zurzeit punktloses Tabellenschlusslicht, wahrt er einen respektvollen Ton. „Ob wir jetzt gegen den dritten, vierten, fünften oder letzten spielen, spielt für uns überhaupt keine Rolle.“

Bezirksliga, Gruppe 3: Siegfried Materborn – TSV Wachtendonk-Wankum (So. 11 Uhr). Ein wenig wird man beim TSV noch der knappen Niederlage gegen TV Asberg nachtrauern. Doch man muss nach vorne schauen auf das Spiel gegen den Tabellennachbar Materborn. Dort werden Sonntag die Weichen gestellt, ob man weiter im oberen Tabellendrittel mitspielen kann.

Viktoria Winnekendonks Frauen (in den grünen Trikots) haben ein schweres Auswärtsspiel in der Landeshauptstadt vor der Brust. Foto: Evers, Gottfried (eve)

SV Bedburg-Hau – SV Veert (So. 11 Uhr). Die Lage beim SV Veert bleibt angespannt. Doch im Spiel gegen Tabellennachbar Bedburg-Hau kann ein Schritt gemacht werden, um wieder ein wenig an die Nichtabstiegsplätze ranzukommen. Der erste Saisonsieg wäre dann allerdings Pflicht.