Fußball Feste Größe im Kalender

Ab morgen spielen 28 Vereine aus dem gesamten Fußball-Kreis um den Voba Super Cup. Die siebte Auflage verspricht einige Vorausblicke auf die kommende Saison und brisante Lokalduelle.

kleve Wer darf seinen Vereinsnamen am 2. August in den Fuß der silbernen Trophäe unter dem Schriftzug "Sieger 2009" eingravieren? 28 Mannschaften spielen ab morgen darum, den Voba Super Cup zu gewinnen. Platz ist noch ausreichend vorhanden, schließlich gab es erst sechs Ausgaben des Fußballturniers in der Saisonvorbereitung. Doch nicht erst vor der jetzt siebten ist der Wettbewerb bei den Vereinen im gesamten Fußball-Kreis angekommen. "Der Voba Super Cup ist eine feste Größe im Fußballkalender geworden", freut sich auch Willi Teloo, Marketingleiter der Volksbank an der Niers und Initiator des Turniers.

Vier Bezirksligisten, jeweils elf A- und B-Kreisligisten sowie zwei Kreisliga-C-Teams haben gemeldet, drei Vereine sind mit ihrer zweiten oder dritten Mannschaft dabei. Sie spielen morgen, am kommenden Sonntag und nächsten Mittwoch in sieben Vierergruppen um den Einzug ins Viertelfinale. Drei garantierte Spiele in acht Tagen — das ist für alle Trainer eine hervorragende Gelegenheit, ihre Spieler im Hinblick auf den nahenden Saisonstart auf Herz und Nieren zu überprüfen.

Bezirksliga-Duell in Walbeck

Zudem haben sich bei der Auslosung einige prickelnde Begegnungen ergeben. Im einzigen Bezirksliga-Duell trifft in Gruppe A der Absteiger SV Walbeck auf den Aufsteiger SV Sevelen, in Gruppe D sehen sich die beiden Kreisliga-A-Aufsteiger SF Broekhuysen und TSV Wa./Wa. II schon wieder. Eine Straelener Angelegenheit gibt es in der Gruppe F zwischen dem SVS III und dem SC Blau-Weiß Auwel-Holt.

Gleich zum Auftakt kommt es morgen in der Gruppe C zum Kevelaerer Ortschaften-Duell zwischen Viktoria Winnekendonk und Union Wetten. Die Viktoria geht als Titelverteidiger in das Turnier. Trainer Helmut Rankers sagt zwar: "Das sind alles nur Testspiele, ich habe wegen der Urlaubszeit natürlich noch nicht alle Spieler dabei." Kurz darauf fügt er aber hinzu: "Aber ein Derby will man nie verlieren, ganz klar."

Ehrgeiz zeigen — trotz der laufenden Vorbereitung — alle Teilnehmer. René Gärtner, Coach des SV Straelen III, sagt sogar klipp und klar: "Das Viertelfinale ist das Minimalziel." Um das zu erreichen, muss er mit seinem Team Gruppenerster oder bester aller Zweiten werden. Danach geht es in der K.o.-Runde um den Wanderpokal und die Prämien. 1000 Euro, die der Endspielsieger von der Volksbank erhält, sind ein guter Grundstock für jede Mannschaftskasse. Der Zweite bekommt immerhin noch 500 Euro, die Teilnehmer des "kleinen Finales" 300 und 200 Euro. Insgesamt befinden sich also 2000 Euro Prämie im Topf.

Finalspiele am 2. August

Während in der Gruppenphase die Spielorte feststehen, hat im Viertelfinale (am Sonntag, 26. Juli) und Halbfinale (Mittwoch, 29. Juli) jeweils die klassentiefere Mannschaft Heimrecht. Die beiden Endspiele trägt am Sonntag, 2. August, ein im Finale beteiligter Verein aus. Der Austragungsort wird in Absprache mit Spielleiter Richard Janßen vom Kreisvorstand benannt.

(RP)
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