Ferhat Ökce trägt den Kevelaerer Abstieg mit Fassung

Fußball : „Die gesamte Saison war schwierig“

Der Kevelaerer Trainer sieht seine Mannschaft für die Zukunft in der Kreisliga A gut gerüstet.

Trotz des Abstiegs nahm sich der Kevelaerer Trainer Ferhat Ökce nach dem Relegations-Rückspiel Zeit für ein Gespräch mit RP-Mitarbeiter Klaus Schopmans.

Der Kevelaerer SV ist in der Relegation gescheitert und muss nach nur einem Jahr wieder zurück ins Kreisliga-Oberhaus. Wie groß ist die Enttäuschung ?

Ferhat Ökce Es ist schon eine Riesenentäuschung, wir sind natürlich nach dem Aufstieg mit einer großen Euphorie in die Saison gegangen und haben uns das anders vorgestellt.

Woran hat es gelegen, dass sich die Mannschaft nicht in der Bezirksliga halten konnte?

Ökce Die gesamte Saison war mit Schwierigkeiten verbunden, das begann schon in der Vorbereitung. Während der Saison musste das Mannschaftsgefüge immer wieder umgestellt werden. Dadurch war unsere Defensive nicht stabil genug. Wir haben einfach zu viele Gegentorekassiert. Zudem hatten wir auch viele Spieler ohne Bezirksligaerfahrung, die ins kalte Wasser geschmissen wurden.

Wie sehen Sie jetzt den Neuanfang in der A-Kreisliga?

Ökce Bei aller Enttäuschung sollten wir jetzt auch nach vorne schauen und das Positive sehen. Das eine Jahr Bezirksliga war für viele Spieler für ihre fußballerische Entwicklung wichtig und gut, davon werden wir sicherlich auch in Zukunft profitieren.

Bleibt die Mannschaft nach dem Abstieg zusammen ?

Ökce Das bleibt noch abzuwarten, der eine oder andere Spieler möchte sicher auch gerne weiter in der Bezirksliga spielen. Uns beim KSV ist es wichtig, dass wir hier nicht groß mit irgendwelchen Summen hantieren. Wir investieren im Umfeld und wollen auch versuchen, mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs weiterzukommen. Es wird da sicher einige Veränderungen geben. Wir hoffen aber, trotz der großen Konkurrenz in der A-Liga, in der kommenden Saison wieder eine gute Rolle spielen zu können.

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