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Ex-Profi Markus Müller startet erfolgreich seine Trainer-Laufbahn

Fußball-Kreisliga B Kleve/Geldern : Der Trainer-Debütant plant bereits sein Meisterstück

Landesliga-Torjäger Markus Müller peilt als Coach des TSV Wachtendonk-Wankum II den Aufstieg ins Kreisliga-Oberhaus an. Die Mannschaft liefert sich mit Viktoria Winnekendonk ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Markus Müller ist in der laufenden Saison einer der wichtigsten Männer in Reihen des TSV Wachtendonk-Wankum. Der 33-jährige Ex-Profi, der in seiner Laufbahn unter anderen für Erzgebirge Aue, den FSV Babelsberg und die Offenbacher Kickers höherklassig im Einsatz war, hat großen Anteil daran, dass die erste Mannschaft in der Fußball-Landesliga als Tabellensechster mit neun Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz in die Winterpause geht. Erst am vergangenen Sonntag erzielte Müller beim Wachtendonker 3:1-Erfolg beim VfL Rhede alle drei Treffer für die Gäste und unterstrich damit seinen Ruf als Torjäger. Ganz nebenbei hat er im Sportpark Laerheide in dieser Saison auch noch seine erste Trainerstation angetreten. Und zwar ausgesprochen erfolgreich.

Mit der sehr jungen Reserve-Mannschaft des TSV Wa.-Wa. führt Trainer Müller nach der Hinrunde mit 33 Punkten aus 14 Spielen die Tabelle in der Kreisliga B Kleve/Geldern, Gruppe 2, an. „Das ist natürlich an den Wochenenden ein ganz schöner Spagat. Aber ich habe mit beiden Mannschaften sehr viel Spaß“, sagt Müller. Damit sich der Stürmer vor den Landesliga-Spielen noch etwas ausruhen kann, werden die Heimspiele der Reserve in dieser Saison bereits um 11 Uhr angepfiffen. Zu den Auswärtsspielen wird der B-Ligist von Rolf Juffernbruch begleitet, der in der Vergangenheit schon einige Wachtendonker Nachwuchs-Teams trainiert hat.

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Das Stichwort Ehrgeiz spielt beim B-Liga-Tabellenführer, der sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem punktgleichen Verfolger Viktoria Winnekendonk liefert, eine große Rolle. Der Chef an der Linie, der soeben seine B-Lizenz erlangt hat, möchte dem Fußball nach seiner aktiven Laufbahn als Trainer erhalten bleiben. Und nach Möglichkeit gleich einmal mit einem Meisterstück starten. Die Spieler wiederum, die allesamt in der Gemeinde Wachtendonk oder im benachbarten Ortsteil Wankum aufgewachsen sind, möchten sich für höhere Aufgaben empfehlen und brennen darauf, den Sprung ins Kreisliga-Oberhaus zu schaffen. „Wir sind keine typische Kreisliga-B-Mannschaft. Der Spaß kommt bei uns zwar nicht zu kurz – ganz im Gegenteil. Aber die Jungs möchten viel lernen und sind sehr konzentriert bei der Sache. Auf der anderen Seite profitiere auch ich, weil ich wertvolle Erfahrungen im Umgang mit einer Mannschaft sammeln kann“, sagt Müller.

Der Trainer geht zwar fest davon aus, dass Viktoria Winnekendonk bis zum Schluss ein hartnäckiger Widersacher bleibt. Aber er ist guter Dinge, dass sein Team am Ende die Nase vorn hat: „Wir haben eine spielstarke Mannschaft, die sich in der Hinrunde schon sehr gut entwickelt hat. Im neuen Jahr wollen wir weitere Fortschritte machen.“

(him)