Volleyball Eintracht-Nachwuchs auf dem Sprung zur „Westdeutschen“

Geldern (mahei) Qualifikationsrunde B zur Westdeutschen Volleyball-Meisterschaft der „U 20“-Juniorinnen (So., ab 11.30 Uhr, Beverhalle, Schulstraße 17, Ostbevern): SC Hennen – VC Eintracht Geldern; SV BW Sande – VCE Geldern; BSV Ostbevern – VCE Geldern.

 Coach Markus Heißing.

Coach Markus Heißing.

Foto: ja/seyb

Zum ersten Mal seit fünf Jahr en hat mit den „U 20“-Juniorinnen wieder eine Jugendmannschaft des VC Eintracht Geldern die Möglichkeit, sich sportlich für eine Westdeutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Während man im Jahr 2015 noch als Ausrichter dabei war, reichte es anschließend meist nur bis zur Qualifikationsrunde A, wo die Saison dann abrupt ihr Ende fand.

In der laufenden Spielzeit hatten sich die Eintracht-Mädchen als Oberliga-Vizemeister eine gute Ausgangslage für die Quali A geschaffen und dort dann ihren Heimvorteil genutzt. Als Sieger ihrer Vierergruppe zogen die Schützlinge der Trainer Markus Heißing und Thomas Cöhnen am 12. Januar in die Vorschlussrunde ein und gehören damit in Nordrhein-Westfalen zumindest einmal wieder zum Kreis der besten 20 Jugendteams ihrer Altersklasse. Hier werden nun abermals Vierergruppen gebildet. Nur die jeweils beiden stärksten Mannschaften der vier Gruppen dürfen zum Abschluss der Saison an der Westdeutschen Meisterschaft teilnehmen, die diesmal in Essen-Borbeck ausgerichtet wird.

Gastgeber BSV Ostbevern gilt in der Eintracht-Gruppe als absoluter Favorit. Der teilweise mit Drittliga-Erfahrungen gesegnete Nachwuchs des BSV machte in der eingleisigen NRW-Liga, die über den Oberligen installiert ist, bereits eine gute Figur und schrammte als Tabellenfünfter denkbar knapp am vierten Platz vorbei, der die direkte Qualifikation zur Meisterschaft bedeutet hätte. Die für ein Weiterkommen nötigen Siege muss die Eintracht also bestenfalls in den beiden Auftaktpartien gegen den SC Hennen und den SV Blau-Weiß Sande angehen. Doch die Vorrausetzungen sind nicht so gut wie zuletzt. „Leider konnten wir aufgrund von Krankheiten und Klassenfahrten nicht mehr gemeinsam trainieren,“ so VCE-Coach Markus Heißing, der hofft, dass das Team um Mannschaftskapitänin Katrin Baumann an die Leistung der Qualifikationsrunde A anknüpfen kann. „Dann entscheidet auf diesem hohen Niveau in der Königsklasse der Jugend wahrscheinlich die Tagesform über Wohl und Wehe.“

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