DJK Twisteden setzt beim Schlusslicht auf Kehrtwende

Fußball : DJK möchte endlich wieder jubeln

Am Mittwochabend stehen in den Amateurklassen diverse Nachholspiele auf dem Programm. Die DJK Twisteden hat einen schwachen Start ins neue Jahr hingelegt und möchte in Rindern zeigen, dass sie das Siegen nicht verlernt hat.

Bevor die „alten Weiber“ den Startschuss ins närrische Treiben abfeuern, rollt in den Amateurligen an einigen Schauplätzen noch der Ball. Eine Übersicht der Nachholspiele, die am Mittwochabend über die Bühne gehen:

Fußball-Bezirksliga, Gruppe 5: SV Rindern – DJK Twisteden (Mi., 20 Uhr). Für die DJK aus Twistenden könnte es ein wenig ungemütlich werden. Denn Schlusslicht Rindern hat noch einmal Morgenluft geschnuppert, ist seit drei Spielen ungeschlagen (zwei Remis, ein Sieg) und hat sich noch längst nicht mit einem möglichen Abstieg abgefunden. Der Kevelaerer SV bekam am vergangenen Sonntag beim 2:2 zu spüren, dass die Rinderner durchaus auch mit harten Bandagen um den Klassenerhalt kämpfen. Die DJK Twisteden hat sich zwar im gesicherten Mittelfeld etabliert, ist allerdings mit zwei Niederlagen ins neue Jahr gestartet. Wenn die Mannschaft um Trainer Andreas Holla die ersten Punkte in 2019 mitnehmen möchte, muss sie den Kampf beim Abstiegskandidaten annehmen.

RSV Praest – SGE Bedburg-Hau (Mi.,19.30 Uhr). Der Tabellenführer aus Bedburg-Hau ist keineswegs unverwundbar. Zuletzt handelte sich der Titelaspirant ein 3:5 bei Viktoria Goch und damit seine zweite Saisonniederlage ein. Zuvor hatte die Mannschaft um Spielertrainer Sebastian Kaul zuletzt am 15. August verloren – seinerzeit setzte es am zweiten Spieltag ein 2:5 gegen Angstgegner RSV Praest. Sollte sich die SGE einen weiteren Ausrutscher leisten, wäre endgültig wieder für Spannung im Titelrennen gesorgt.

Frauenfußball-Landesliga: SV Haldern – Viktoria Winnekendonk (Mi., 19.30 Uhr). Der Tabellenletzte empfängt im heimischen Lindenstadion den Spitzenreiter aus Winnekendonk – da sollte die Mannschaft um Trainer Uli Berns eigentlich mühelos den nächsten Schritt in Richtung Niederrheinliga machen. Die Viktoria ist allerdings gewarnt. Der SV Haldern präsentierte sich zuletzt von seiner kampfstarken Seite und wahrte mit einem 1:0 im Kellerduell beim GSV Moers II seine vielleicht schon letzte Chance auf den Klassenerhalt. „Das ist sicherlich eine Pflichtaufgabe für uns. Aber auch an solche Spiele muss man mit der nötigen Ernsthaftigkeit herangehen“, warnt Berns.

Kreisliga A Kleve-Geldern: Viktoria Winnekendonk – SV Sevelen (Mi., 19.30 Uhr). Die Viktoria hat gerade einmal einen Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz – ein beruhigendes Polster sieht mit Sicherheit anders aus. Für den Bezirksliga-Absteiger aus Sevelen kam die Winterpause etwas zu früh. Die Mannschaft um Trainer Gunnar Gierschner hatte das alte Jahr mit drei Siegen in Serie ausklingen lassen. Im Hinspiel hatte die Elf aus dem Hexendorf mit 2:0 die Nase vorn.

Grün-Weiß Vernum – Arminia Kapellen (Mi., 19.30 Uhr). Im Hinspiel endete das Derby mit 1:1. Anschließend blieben die Gäste über weite Strecken hinter den eigenen Erwartungen zurück. Diesen Eindruck wollen Trainer Mario Kanopa und seine Spieler in der Rückrunde korrigieren. Die Grün-Weißen aus Vernum hatten kurz vor Weihnachten noch einmal gezeigt, wozu sie an einem guten Tag in der Lage sind. Der 3:2-Erfolg gegen Tabellenführer TSV Weeze ist noch in bester Erinnerung.

SC Blau-Weiß Auwel-Holt – Alemannia Pfalzdorf (Mi., 20 Uhr). Jetzt hat’s auch die Alemannia erwischt. Das 2:3 im Nachholspiel bei Sturm Wissel bedeutete die erste Saisonniederlage für die Mannschaft um Trainer Thomas Erkens. Am Mittwoch droht der nächste Rückschlag im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksliga. „Wenn wir in Holt bestehen wollen, müssen wir uns deutlich steigern“, sagt Erkens vor dem Auftritt beim Tabellenfünften. Im Hinspiel trennten sich die beiden Kontrahenten torlos.

Kreisliga B, Gruppe 3: GSV Geldern II – Sportfreunde Broekhuysen II (Mi., 19.30 Uhr). Auf den ersten Blick scheint die Sache klar zu sein. Ein Sieg, zwölf Niederlagen – die Bilanz der zweiten Mannschaft des GSV Geldern liest sich alles andere als erfreulich. Doch Broekhuysens Trainer Carsten Schaap wehrt sich im Vorfeld etwas gegen die Rolle des eindeutigen Favoriten: „Wir hatten eine schwierige Vorbereitung, weil viele Spieler waren. Und Geldern stellt sich nach dem Rückzug der ersten Mannschaft aus der Bezirksliga noch einmal neu auf. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Tagesform entscheidet.“

SV Walbeck II – DJK Twisteden II (Mi., 19.30 Uhr). Die Mission Aufstieg hat längst begonnen. Die Reserve vom Walbecker Bergsteg geht als Spitzenreiter ins Duell mit dem Tabellenvierten aus Twisteden. „Wir sind zwar zuversichtlich, wissen aber alle, dass uns eine schwierige Aufgabe erwartet“, sagt Klaus Thijssen. Der Trainer übernimmt wie berichtet im Sommer die Walbecker „Erste“ und darf sich dann eventuell als Meistermacher feiern lassen. DJK-Coach Andre Elbers traut seinen Schützlingen zu, den Favoriten ärgern zu können: „Wir sind konditionell fit. Diese Tatsache hat uns schon in der Hinrunde wertvolle Punkte beschert.“

SV Herongen II – Grün-Weiß Vernum II (Mi., 20 Uhr). Auf dem Sportplatz an der Heronger Louisenburg ist Abstiegskampf pur angesagt – den heimischen Vorletzten und den Tabellenzehnten aus Vernum trennen gerade einmal ein Punkt. „In der Hinrunde haben einige Male unsere Leistungen, nicht aber die Ergebnisse gestimmt. Wir müssen ganz einfach cleverer und kaltschnäuziger auftreten“, fordert Vernums Trainer Dirk Jung.

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