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DJK Twisteden fordert den Kevelaerer SV heraus

Fußball : Wer ist die Nummer eins in der Marienstadt ?

Fußball-Bezirksliga: Die DJK Twisteden fordert den Kevelaerer SV heraus. Schlusslicht GSV Geldern möchte Aufhonljagd starten.

Noch vor der Winterpause startet am Sonntag bereits die Rückrunde der laufenden Saison. Die Fußballfreunde im Gelderland dürfen sich gleich auf zwei Derbys freuen. Schlusslicht GSV Geldern hat Heimrecht gegen die Sportfreunde aus Broekhuysen. In Twisteden kommt es zum Duell der DJK mit dem Stadtrivalen Kevelaerer SV. Im Verfolgerduell empfängt der TSV Wachtendonk-Wankum die DJK aus dem Bocholter Stadtteil Lowick. Der SV Walbeck hat Heimrecht gegen den RSV Praest. Der FC Aldekerk steht beim Tabellendritten SC Bocholt 26 vor einer hohen Hürde.

DJK Twisteden – Kevelaerer SV (So., 14.15 Uhr). Ein wenig ist der große Druck von beiden Mannschaften gewichen, nachdem der letzte Spieltag erfolgreich bestritten wurde. Twisteden setzte sich auf eigenem Platz klar mit 4:1 gegen Vrasselt durch, Kevelaer gewann 3:2 in Biemenhorst. „Wir haben eine lange Durststrecke beendet, müssen nun aber versuchen, gegen Kevelaer nachzulegen“, meinte DJK-Co-Trainer Reiner Winkels. Den Saisonauftakt gewannen die Twistedener in Kevelaer mit 3:1. Einfach wird’s nicht, den Erfolg zu wiederholen. „Wir kennen natürlich die Stärken und die Schwächen des Gegners“, versichert KSV-Coach Ferhat Ökce.

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GSV Geldern – Sportfreunde Broekhuysen (So., 14.15 Uhr). Im Auftaktspiel konnte der GSV bei den Sportfreunden noch einen glücklichen Punkt (2:2) entführen, danach allerdings trennten sich tabellarisch die Wege beider Teams. Für die Gelderner ist als Tabellenletzter jedes Spiel ein Endspiel um den Klassenerhalt, wogegen sich die Broekhuysener im oberen Tabellendrittel gut eingerichtet haben und zuletzt nur knapp beim Tabellenführer SGE Bedburg-Hau unterlagen. Die Rollen in dieser Begegnung sind also klar verteilt, die Gäste fahren als der klare Favorit nach Geldern. „Die Favoritenrolle nehmen wir an“, sagt Spielertrainer Sebastian Clarke. Natürlich wissen auch die Gelderner, dass sie allmählich ins Rollen kommen müssen. „Wir haben uns letzte Woche selbstkritisch mit der Einstellung des Teams und der Trainingsbeteiligung auseinandergesetzt“, sagt Trainer Joachim Dünn.

SV Walbeck – RSV Praest (So., 14.15 Uhr). So richtig gut lief es beim SV Walbeck zuletzt nicht, der in den letzten sechs Spielen keinen Sieg mehr verbuchen konnte und nur drei Punkte holte. So ist das Team in der Tabelle auch etwas nach unten abgestürzt. Am Sonntag haben die Walbecker nun die Möglichkeit, diesen Trend zu stoppen. „Die Pause am letzten Sonntag hat uns gut getan, zumindest sind wir personell nun wieder etwas besser aufgestellt“, meint Trainer Jörg Hegmans. Der hat die Praester aus dem Hinspiel noch als starkes Team in Erinnerung. „Die Gäste sind für uns ein Mitkonkurrent im Mittelfeld, mit einem Erfolg können wir unsere Position am Sonntag stärken.“

SC Bocholt 26 – FC Aldekerk (So., 14.15 Uhr). Der SC Bocholt hat einen Lauf, ist seit nunmehr elf Spielen ungeschlagen. Das wird natürlich für die Aldekerker, die sich zuletzt im Abstiegsduell in Geldern mit einem Punkt begnügen mussten, eine Herkulesaufgabe. Im Hinspiel trennte man sich noch torlos. „Inzwischen haben die Bocholter ein anderes Niveau erreicht, das wird jetzt eine ganz hohe Hürde“, weiß FCA-Coach Marc Kersjes. Die Gäste werden ihr Augenmerk vor allem darauf legen, ihre Chancen endlich konsequenter zu nutzen.

TSV Wachtendonk-Wankum – DJK Lowick (So., 15 Uhr). Nach zwei Unentschieden und zuletzt der knappen 3:4-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten TuB Bocholt haben die Wachtendonker als Verfolger deutlich an Boden verloren. Mit Lowick ist jetzt ein Team zu Gast, das auch noch zur Verfolgergruppe zählt. „Wenn wir dranbleiben wollen, brauchen wir aus den verbleibenden zwei Spielen in diesem Jahr möglichst alle sechs Punkte“, weiß denn auch TSV-Coach Günter Abel. Das wird keine leichte Aufgabe, erschwerend kommt hinzu, dass am Sonntag Christian Schmitz (Knieverletzung) und Eric Holz, der seine fünfte gelbe Karte absitzt, pausieren müssen.