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Fußball: Die Sportfreunde reisen zum Lieblingsgegner

Fußball : Die Sportfreunde reisen zum Lieblingsgegner

Fußball-Bezirksliga: Die Elf aus Broekhuysen hat in der Vergangenheit gegen den GSV Geldern immer gut ausgesehen.

Auf geht's ins Spieljahr 2018 mit dem Rückrundenstart. Gleich für mehrere Vereine schlägt die Stunde der Wahrheit in Sachen Klassenerhalt, der TSV Wachtendonk-Wankum hat als Tabellenzweiter bei satten sechs Punkten Vorsprung beste Chancen auf die Teilnahme an den Relegationsspielen zur Landesliga.

FC Aldekerk - FC Moers-Meerfeld (Sa., 16) Uhr Im Nachholspiel gegen die Sportfreunde aus Broekhuysen reichte es für die Aldekerker nur zu einem Remis, vor allem, weil das Team die Anfangsphase verschlafen hatte. "Wir müssen gegen Meerfeld auf jeden Fall besser ins Spiel kommen, den Ball sicher laufen lassen und vielleicht gelingt uns dann eine Führung", hofft Trainer Marc Kersjes, der seinen Vertrag in dieser Woche um eine weitere Saison verlängert hat. An das Hinspiel in Moers, das mit einer 1:4-Schlappe endete, hat der Aldekerker Trainer keine guten Erinnerungen. "Dort haben wir unsere schlechteste Saisonleistung gezeigt. Jetzt können wir einiges besser machen", sagt der Aldekerker Coach.

GSV Geldern - Sportfreunde Broekhuysen (So., 15 Uhr). Timo Pastoors steht nun in alleiniger Verantwortung als Trainer des GSV an der Seitenlinie. Und es gab in der Winterpause einige Veränderungen, die sein Amt nicht gerade leicht machen. Unter anderen ist Torjäger Cristian Voicu zum Landesligiste SV Sonsbeck gewechselt. "Ich habe nach fünf Abgängen in der Winterpause, darunter auch einige Leistungsträger, aktuell noch 14 Spieler im Kader, von denen Sonntag zwölf zur Verfügung stehen", sagt Pastoors. Das sind nicht die besten Voraussetzung für den Start gegen eine Broekhuysener Elf, die aus zwei Nachholspielen in diesem Jahr bereits vier wichtige Punkte gegen den Abstieg geholt hat. "Dass wir schon im Rhythmus sind, ist sicher ein Vorteil, zumal wir gegen den GSV Geldern in der Vergangenheit immer recht gut ausgesehen haben", zeigt sich Sportfreunde-Spielertrainer Sebastian Clarke im Vorfeld zuversichtlich. Ein Erfolgsgarant ist dies indes nicht, die Gäste dürften auf einen motivierten GSV Geldern treffen, der seine gute Tabellenposition auf alle Fälle verteidigen möchte.

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MSV Moers - DJK Twisteden (So., 15.15 Uhr). Von der ungeliebten Asche blieben die Twistedener am vergangenen Mittwoch zunächst einmal verschont, weil das Nachholspiel bei der DJK Tönisberg erneut abgesagt wurde. Zuvor war die Mannschaft mit einer 0:1-Niederlage beim Vorletzten SV Walbeck ins neue Jahr gestartet. Beim abgeschlagenen Tabellenletzten MSV Moers geht's erneut auf Asche - da müssen die Jungs von Trainer Andreas Holla jetzt durch. "Das wird eine undankbare Aufgabe, ich erwarte von meiner Mannschaft vollen Einsatz und Punkte", sagt Holla. Alles andere als ein Sieg wäre eine große Enttäuschung, zumal der Neuling seine Position im gesicherten Mittelfeld der Tabelle nicht aufs Spiel setzen möchte.

SV Walbeck - SV Budberg (So., 15 Uhr). Der 1:0-Erfolg im Nachholspiel gegen DJK Twisteden ist für die Walbecker ein Ereignis, das Nachhaltigkeit einfordert. Denn auch das kommende Heimspiel muss gewonnen werden, um einen weiteren Schritt im Kampf um den Klassenerhalt nach vorne zu machen. Ein Remis (3:3) wie im Hinspiel wäre zu wenig, in Budberg hatten die Walbecker sogar zweimal geführt. "Ich sehe einen Gegner auf Augenhöhe. Es hat sich sicher bei uns schon was entwickelt. Unser Manko bleibt die Torausbeute. Das hat man auch im Spiel gegen Twisteden gesehen", meint Trainer Jörg Hegmans. Natürlich war der Sieg auch Balsam auf die geschundene Fußballerseele der Walbecker, die daraus neue Motivation geschöpft haben dürften. Doch gegen die Budberger geht es wieder bei Null los.

VfB Uerdingen - TSV Wachtendonk-Wankum (So., 15.15 Uhr). Der VfB Uerdingen gehört auch zum großen Kreis der noch abstiegsgefährdeten Vereine. Dass man sich gerade gegen solche Gegner keine Blöße geben darf, ist für die ambitionierten Wachtendonker klar. Da bleibt auch eine Warnung von TSV Coach Stephan Houben nicht aus: "Ich halte die Uerdinger für wesentlich stärker, als es ihr derzeitiger Tabellenplatz vermuten lässt." Eine klare Ansage an sein Team, diesen Gegner nicht zu unterschätzen und die volle Leistung zu präsentieren. Da die Wachtendonker personell nachgelegt haben und am Mittwochabend beim 5:0 gegen Sevelen überzeugten, dürfte man der Favoritenrolle aber gerecht werden.

DJK/VfL Tönisberg - SV Sevelen (So., 15 Uhr). Die 0:5-Pleite im Wachtendonker Sportpark Laerheide sollte man in Sevelen schnell zu den Akten legen. "Das Spiel in Tönisberg ist ganz wichtig für uns. Der Gegner zählt zu den Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Deshalb müssen wir dort punkten", fordert Trainer Thorsten Fronhoffs. Die Moral beim Drittletzten stimmt - das war trotz der klaren Niederlage auch in Wachtendonk zu sehen. Wenn die Einstellung erneut stimmt, ist der SV Sevelen mit Sicherheit nicht chancenlos. Das Hinspiel verlor Sevelen mit 0:2 - damals verschoss Tönisberg sogar noch einen Elfmeter.

(ksch)