Schwimmen: "Delphine" steigern sich im NRW-Finale

Schwimmen: "Delphine" steigern sich im NRW-Finale

Die besten Staffelteams aus Nordrhein-Westfalen trafen in der Wuppertaler Schwimmoper aufeinander.

Das NRW-Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in den Jugend-Staffelwettbewerben, abgekürzt DMSJ, wurde in der Wuppertaler Schwimmoper entschieden. Mit dabei war mit der männlichen C-Jugend (Jahrgänge 2005 und 2006) auch eine Mannschaft des SC Delphin Geldern. Benjamin Bauten, Marinus Burghardt, Tobias Windisch und Maxim Wolf hatten sich für das Finale der 16 besten Mannschaften in Nordrhein-Westfalen qualifiziert. Bei diesem Wettbewerb werden die Staffeln über 4-x-100 Meter Freistil, Brust, Rücken, Schmetterling und Lagen geschwommen.

Rückblick: Die erste Ausscheidung für die Teilnahme am NRW-Finale fand im September in Düsseldorf statt. Dort qualifizierten sich die Gelderner Nachwuchsschwimmer für das Finale auf Verbandsebene, das dann im Oktober in Uerdingen ausgetragen wurde. Dank einer Leistungssteigerung von insgesamt 38,06 Sekunden gelang es dem Team auch dort, sich knapp für das NRW-Finale, das jetzt in Wuppertal entschieden wurde, zu qualifizieren. Die Gegner der Gelderner lasen sich wie das "Who is who" des Schwimmsports in Nordrhein-Westfalen. Doch von der Konkurrenz aus Großvereinen und Startgemeinschaften ließen sich die Gelderner wenig beeindrucken.

Als 16. Team schafften die "Delphine" den Sprung nach Wuppertal, am Ende des Tages nach einer nochmaligen Verbesserung ihrer Gesamtleistung um 32,46 Sekunden stand für sie ein bemerkenswerter 13. Platz zu Buche. Während sich in der Vorrunde Benjamin Bauten am deutlichsten verbesserte, zogen Tobias Windisch, Marinus Burghardt und vor allem Maxim Wolf in Wuppertal nach. Alle Schwimmer haben sich im Laufe des Wettbewerbs innerhalb kurzer Zeit verbessert, Wolf steigerte seine Bestmarken gleich in fünf Staffeln um 13,28 Sekunden. Wozu ganz wesentlich die Atmosphäre und der "Staffeleffekt", der bekanntlich besondere Kräfte freisetzen kann, beitrugen.

Für die letzte Runde des Mannschaftswettbewerbs auf Bundesebene qualifizieren sich bundesweit zwölf Mannschaften, nur fünf kommen aus NRW, was für die Leistungsdichte spricht. Der Sprung auf die nationale Bühne ist dabei für alle Aktiven groß. Doch der Versuch lohnt sich in jedem Jahr aufs Neue. Und so wird auch der SC Delphin Geldern wieder antreten, um vielleicht doch irgendwann einmal im erlesenen Kreis der Topteams vertreten sein zu dürfen.

(RP)