Fußball: Debakel für Germania Wemb: "Einfach nur grottenschlecht"

Fußball : Debakel für Germania Wemb: "Einfach nur grottenschlecht"

Union Kervenheim - Germania Wemb 8:0 (2:0). Union Kervenheim hat mit dem Kantersieg über Germania Wemb ein Ausrufezeichen gesetzt. Insbesondere in der zweiten Halbzeit ließen die Hausherren der Germania keine Luft zum Atmen. "In der ersten Halbzeit war das Spiel sogar noch recht ausgeglichen", erklärte Wembs Trainer Yüksel Taylan. Durch einen Konter, den Kay Cleve vollendete, waren die Gäste allerdings früh in Rückstand geraten und kassierten kurz vor der Pause das 0:2 durch Dany Wischnewski. "Was dann nach der Pause passiert ist, kann ich mir nicht erklären", war Taylan noch Stunden nach Spielschluss sprachlos. "Das war einfach nur grottenschlecht." Die Union dankte es: Binnen 20 Minuten hatten Alexander Horsten (2) und Marian Machar (2) ein 6:0 herausgeschossen und dachten noch gar nicht daran, aufzuhören. Neben einem Eigentor legte Machat kurz vor Ende noch sein drittes Tor des Tages nach. Und als wäre die Pleite nicht schon schlimm genug, verlor Wemb auch noch drei Spieler: Stefan Kesche handelte sich eine Ampelkarte ein, Andrzej Parzych und Engin Erkis flogen mit glatt Rot runter. "Ich bin stocksauer auf die Mannschaft", nahm Taylan anschließend kein Blatt vor den Mund.

Union Kervenheim - Germania Wemb 8:0 (2:0). Union Kervenheim hat mit dem Kantersieg über Germania Wemb ein Ausrufezeichen gesetzt. Insbesondere in der zweiten Halbzeit ließen die Hausherren der Germania keine Luft zum Atmen. "In der ersten Halbzeit war das Spiel sogar noch recht ausgeglichen", erklärte Wembs Trainer Yüksel Taylan. Durch einen Konter, den Kay Cleve vollendete, waren die Gäste allerdings früh in Rückstand geraten und kassierten kurz vor der Pause das 0:2 durch Dany Wischnewski. "Was dann nach der Pause passiert ist, kann ich mir nicht erklären", war Taylan noch Stunden nach Spielschluss sprachlos. "Das war einfach nur grottenschlecht." Die Union dankte es: Binnen 20 Minuten hatten Alexander Horsten (2) und Marian Machar (2) ein 6:0 herausgeschossen und dachten noch gar nicht daran, aufzuhören. Neben einem Eigentor legte Machat kurz vor Ende noch sein drittes Tor des Tages nach. Und als wäre die Pleite nicht schon schlimm genug, verlor Wemb auch noch drei Spieler: Stefan Kesche handelte sich eine Ampelkarte ein, Andrzej Parzych und Engin Erkis flogen mit glatt Rot runter. "Ich bin stocksauer auf die Mannschaft", nahm Taylan anschließend kein Blatt vor den Mund.

SG Kessel/Hommersum-Hassum - Viktoria Winnekendonk II 11:1 (3:0). Während das Ergebnis in Kervenheim durchaus als Überraschung gewertet werden kann, hatten die Klatsche der Viktoria in Kessel die meisten erwartet - wenn auch nicht unbedingt ein zweistelliges Ergebnis. Von vorne bis hinten waren die Gäste völlig chancenlos, kassierten schon in der Anfangsviertelstunde drei Gegentore. Dann schaltete der A-Liga-Absteiger bis zum Pausenpfiff einen Gang runter, um danach noch einmal aufzudrehen. Binnen zehn Minuten verdoppelte die SG ihre Führung, am Ende standen glatt elf Treffer zu Buche. Einziger Lichtblick der Winnekendonker: Das zwischenzeitliche 1:10 durch den 42-jährigen Coach Hans-Gerd Vermöhlen, der sich inzwischen selbst eingewechselt hatte.

BV DJK Kellen II - SV Veert II 2:0 (0:0). Was Marek Jaworski wert ist für den Ballspielverein aus Kellen, hat er wieder einmal gegen den SV Veert gezeigt. Denn lange spielte der Aufsteiger gut mit und bot dem klaren Favoriten Paroli. Zehn Minuten vor Schluss allerdings bewies der zuletzt gesperrte Jaworski seinen Torriecher und zerstörte mit einem Doppelpack binnen drei Minuten die Gäste-Hoffnungen auf Zählbares.

SV Grieth - TSV Weeze II 3:1 (2:1). Es ist zurzeit ein Auf und Ab mit den Weezern. Auf den Sieg gegen Keppeln folgte jetzt in Grieth wieder eine Niederlage. "Die war am Ende auch nicht unverdient", gestand Spielertrainer Christoph Tönnißen. Der Gastgeber nutzte Stellungsfehler der TSV-Defensive gekonnt aus und traf schon vor der Pause zweimal. Den zwischenzeitlichen Weezer Ausgleich hatte Tobias Groß nach einem Standard markiert. Doch auch nach der Pause wurde es hauptsächlich im Strafraum der Gäste gefährlich. Dennoch hielt sich die Kritik des Weezer Trainers in Grenzen: "Es war insgesamt aber kein schlechtes Spiel von uns."

(n-h)
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