Fußball: Bittere Heimniederlage für SV Straelen

Fußball : Bittere Heimniederlage für SV Straelen

Handball-Regionalliga der Frauen: Gastgeberinnen kassieren gestern Abend am Ende eine deutliche 23:29 (14:13)-Niederlage gegen Treudeutsch Lank, haben aber über weite Strecken mehr vom Spiel.

Es wurde nichts aus dem dritten Straelener Pflichtspielsieg in Serie. Auf den unerwarteten Erfolg gegen Königsdorf und dem souveränen Erreichen des "Final-Four" im Kreispokal musste sich die Mannschaft um Trainer Thomas Floeth Treudeutsch Lank am Ende deutlich mit 23:29 geschlagen geben. Dabei hatten die Grün-Gelben gestern Abend vor heimischer Kulisse lange mitgehalten.

Und phasenweise sogar mehr als das. 17 Minuten waren gespielt, da lag der SVS mit 9:5 vorn. "Das war gut. Richtig gut", fasste Straelens Trainer den ansehnlichen Aufgalopp zusammen. Immer wieder gelang es den Gastgeberinnen, mit großem Tempo Lücken in den Lanker Abwehrverband zu reißen. Die Folge: Tor - oder Siebenmeter für den SV Straelen.

Auf der anderen Seite agierte die Abwehr überaus aufmerksam, ließ Lanks Top-Shooterin Birte Pitzen nicht zur Entfaltung kommen - sie erzielte ihren ersten von gerade einmal drei Treffern in der 23. Spielminute. Und doch ging es für die Grün-Gelben nur mit einer knappen Führung in die Kabine. "Wir haben zu viele Chancen ausgelassen und uns eine kollektive Auszeit gegönnt", ärgerte sich Floeth. Der Ärger sollte noch größer werden. Die Straelener Mannschaft kam zwar schwungvoll aus der Kabine, vergab beim Stand von 16:14 dann aber vier beste Gelegenheiten, unter anderem zwei Siebenmeter, um sich vielleicht entscheidend absetzen zu können. "Da kann man noch so sehr Kämpfen: Das kann man sich auf dem Niveau einfach nicht leisten", meinte der enttäuschte SVS-Coach nach der Begegnung.

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Statt 20:14 für Straelen - eine Führung in dieser Deutlichkeit war durchaus möglich - hieß es wenig später 17:18. Verloren war da noch nichts. Auch nach dem Anschlusstreffer zum 20:22 durch Elena Fiedler schienen die Punkte noch in Reichweite.

"Dann ist uns mit unseren verletzten und gesundheitlich angeschlagenen Spielerinnen endgültig die Kraft ausgegangen", erklärte Thomas Floeth die Schlussphase. In dieser waren die Straelenerinnen nicht mehr in der Lage, sich entscheidend zur Wehr zu setzen. Thomas Floeth: "Schade, da war mehr drin."

SV Straelen: Schumann, Lennartz - Sewing (11/6), Geelen (3), K. Janssen (3), Heuvels (2), Prior (2), Fiedler (2), Maes, Ripkens, Sieben, Kohle,J. Janssen.

(terh)
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