Bezirksligisten aus dem Gelderland freuen sich auf die neue Liga

Fußball : Kürzere Fahrtstrecken, sehr starke Gegner

Die sieben Fußball-Bezirksligisten aus dem Gelderland bleiben diesmal auf der linken Rheinseite.

In knapp zwei Wochen ist für die meisten Fußball-Bezirksligisten aus dem Gelderland die Sommerpause bereits wieder vorbei. Dann beginnen die Vorbereitung auf neue Taten. Inzwischen hat der Fußball-Verband Niederrhein die Gruppen eingeteilt. Im Vergleich zur Vorsaison gibt’s einige Veränderunge. Die Mannschaften aus dem Kreis Kleve-Geldern sind in der Gruppe 4 vereint. Da dort als Gegner überwiegend Mannschaften aus dem Moerser Raum spielen, haben sich die langen Anfahrtswege wie zuletzt nach Bocholt oder Emmerich erledigt. Aus dem Nordkreis sind Viktoria Goch und der 1. FC Kleve II wieder dabei.

„Sportlich“ ist auch die Anzahl der Teams, denn es wird in einer 18er-Gruppe gespielt, der Saisonbeginn ist für Sonntag, 11. August, angesetzt. Da sind einige „Englische Wochen“ programmiert, bereits am zweiten Spieltag wird in der Woche gespielt. Mit dem SV Sonsbeck II, Borussia Veen, dem TSV Weeze und dem SV Straelen II sind vier Aufsteiger mit von der Partie, der GSV Moers gesellt sich als Landesliga-Absteiger hinzu. Vier Zweitvertretungen bereichern die Liga, neben den Aufsteigern aus Sonsbeck und Straelen handelt es sich um die Reservemannschaften des Oberligisten 1. FC Kleve und des Regionalligisten VfB Homberg.

Die Resonanz der Trainer auf die Einteilung fällt durchweg positiv aus. „Für uns bringt die Einteilung allein schon fahrtechnisch Vorteile mit sich“, so Aldekerks Trainer Marc Kersjes, „aber es wird eine schwierige Gruppe mit vielen guten Mannschaften.“ Marcel Blaschkowitz, Linienchef des TSV Wachtendonk-Wankum, ist ebenfalls zufrieden mit der Gruppeneinteilung. „Als alter Rheinberger freue ich mich auf die Spiele in der Heimat, da kenne ich natürlich viele Vereine. Ich sehe den GSV Moers und VfL Repelen ganz vorne.“

Für Marcel Zalewski vom Aufsteiger TSV Weeze ist natürlich auch die Umstellung auf eine 18er-Gruppe ein Thema. „In der A-Liga waren es zuletzt nur 15 Mannschaften, jetzt haben wir einige Englische Wochen. Und die Spiele stehen natürlich auf einem anderen Niveau.“ „Es ist eine attraktive und von der Qualität sicher auch sehr anspruchsvolle Gruppe“, urteilt Spielertrainer Sebastian Clarke von den Sportfreunden aus Broekhuysen. „Bei vier Zweitvertretungen in dieser Gruppe ist da auch wieder die eine oder andere Wundertüte dabei. Es wird auf jeden Fall spannend.“ Beim SV Walbeck geht mit Trainer Klaus Thijssen ein Newcomer im Reigen der Übungsleiter an den Start. „Ich habe das Geschehen in der Bezirksliga zuletzt nicht so intensiv verfolgt. Aber ich gehe fest davon aus, dass es sich um eine enge und ausgeglichene Angelegenheit handelt“, sagt Thijssen, der zuletzt die Walbecker Reserve in der Kreisliga B trainiert hatte.

Stefan Dösselmann, neuer Trainer der DJK Twisteden, ist aus dem Hamburger Raum an den Niederrhein gekommen und muss sich natürlich erst noch mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut machen. Der Vorteil: Er kann vorbehaltlos an seine neue Aufgabe herangehen. „Ich habe zwar in der vergangenen Saison schon die eine oder andere Mannschaft gesehen, aber ich stelle mich auf ein Überraschungspaket ein“, meint der neue Coach, der sich bei seinem erfahrenen Co-Trainer Reiner Winkels gute Tipps abholen kann.

Der neue Trainer der Straelener Reserve steht noch nicht fest. Aufstiegstrainer Friedhelm Baumann wird in Zukunft in der Oberliga Inka Grings zur Seite stehen.

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