Bezirksliga-Spitzenreiter TSV Wachtendonk/Wankum siegt mit 6:0 gegen Veen

Bezirksliga-Spitzenreiter siegt 6:0 : TSV Wa./Wa. auch gegen Borussia Veen nicht aufzuhalten

Mit 6:0 gewann Wachtendonk das vorgezogene Bezirksliga-Spiel gegen Veen. Am Wochenende wollen die übrigen Gelderland-Teams nachlegen.

 Auf geht’s in die vierte Runde der Meisterschaftsspiele. Bereits am Donnerstag hat der TSV Wachtendonk-Wankum vorgelegt und mit einem 6:0-Sieg gegen Borussia Veen seine Tabellenführung gefestigt. Bereits heute findet das Gelderlandderby statt, DJK Twisteden ist zu Gast bei der Zweitvertretung in Straelen. Ein weiteres Derby findet am Sonntag beim TSV Weeze statt, dort ist der Nachbar von Viktoria Goch zu Gast. Auch in den restlichen Begegnungen genießen die hiesigen Vereine Heimrecht. Der SV Walbeck hat den SV Schwafheim, Aldekerk VfB Homberg II und die Sportfreunde Broekhuysen den FC Moers-Meerfeld zu Gast. Alle Sonntagsspiele finden um 15 Uhr statt.

TSV Wachtendonk-Wankum – SV Borussia Veen 6:0 (4:0) Am Ende des Abends gönnte sich Frank Goldau, der mit dem Fahrrad angereist war, noch ein Bierchen. Das dürfte dem Wachtendonker Coach geschmeckt haben, ebenso wie die Vorstellung, die seine Jungs in den vorangegangenen 90 Minuten auf dem grünen Rasen geboten hatten. Auch wenn man sich nach den ersten Spielminuten die Augen reiben musste, wie frech der Aufsteiger aus Veen aufspielte und die Heimelf nur knapp einem frühen Rückstand entging, war spätestens nach einer Viertelstunde „Schluss mit lustig“. Der TSV war im Spiel, und die Offensive machte Dampf. Nach zwölf Minuten wurde Maik Noldes im Sechzehner freigespielt und traf, drei Minuten später ein Pass über die rechte Seite, Kevin Zülsdorf hielt den Fuß rein und traf zum 2:0. Fünf Minuten später wurde Sandro Meyer vom Veener Schlussmann gefoult, Markus Müller erwies sich als sicherer Elfmeterschütze zum 3:0. Die Gäste aus Veen, die durchaus versuchten mitzuspielen, schufen so aber immer wieder Räume für die schnellen Angriffe der Platzherren. Zwei Minuten vor dem Wechsel legte Lewis Brempong den vierten Treffer nach. Nicht länger dauerte es nach der Pause, da war Sandro Meyer alleine durch und markierte Treffer Nummer fünf. Das halbe Dutzend machte dann Markus Müller mit einem Kopfball nach einer Ecke voll. Apropos Müller, der Stürmer aus der Hessenliga spielt derzeit aus personellen Gründen in der Viererkette einen soliden Part. Mit ihm und auch Cristian Voicu dürfte Trainer Goldau demnächst ein Luxusproblem in der Offensive haben. „Wir haben jetzt erst einmal gut vorgelegt und können am Sonntag entspannt zuschauen, was die Konkurrenz macht.“, freute sich der Wachtendonker Coach nach dem Heimsieg.

SV Straelen II – DJK Twisteden (heute 16 Uhr). Es ist nun das vierte Derby für die Twistedener in Folge, nur ein Punkt war die Ausbeute bei dem Remis in der vorigen Woche gegen den SV Walbeck. Da sind Leistung und Ergebnis bei der DJK in Schräglage geraten, denn etwas unglücklich waren die vorausgegangenen Niederlagen schon. „Wir sind zweimal mit späten Toren bestraft worden, hatten das Pech auf unserer Seite“, meinte Trainer Stefan Dösselmann. Ein Selbstläufer wird es gegen Schlusslicht Straelen auch nicht, der Trainer muss auf Verteidiger Jannik Thielen (Rot im Walbeck-Spiel) und Torjäger Jan van de Meer verzichten. Nach dem verpatzten Saisonauftakt brauchen auch die Straelener dringend mal ein Erfolgserlebnis. „Ob wir aufgrund des Samstagsspiels Unterstützung aus der ersten Mannschaft bekommen, steht noch nicht fest. Aber wir müssen dringend punkten“ so SVS-Trainer Marcel Blaschkowitz.

SV Walbeck – SV Schwafheim: Unentschieden füllen das Punktekonto nicht wirklich, zweimal spielten die Walbecker schon Remis, und nach der Auftaktniederlage in Broekhuysen ist man da im Spargeldorf noch nicht sonderlich weit. Der SV Schwafheim ist hingegen mit sieben Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz schon wesentlich weiter vorne und für die Heimelf sicher eine Herausforderung. Einige Ausfälle kann Trainer Klaus Thijssen mit einigen Urlaubsrückkehrern ausgleichen. „Wir müssen vor allem gegen in der Anfangsphase starke Schwafheimer konzentrierter stehen und offensiv besser agieren“, sagte der Walbecker Coach.

FC Aldekerk – VfB Homberg II: „Wir müssen am Sonntag in unserem Heimspiel ganz anders auftreten als zuletzt in Schwafheim, da haben wir noch was gutzumachen“, ist sich FCA-Trainer Marc Kersjes sicher. Auf der Schwafheimer Asche gab es eine derbe 1:5-Schlappe, da stimmte es in vielen Mannschaftsteilen nicht. Aber auch die Gäste aus Homberg dürften nach der 0:2-Heimniederlage gegen Aufsteiger TSV Weeze um Wiedergutmachung bemüht sein.

TSV Weeze – Viktoria Goch: Zurück aus dem Urlaub ist der Weezer Trainer Marcel Zalewski, und der durfte aus der Ferne entspannt zusehen, wie seine Jungs einen tollen Einstand in die neue Liga hinlegten. Ein Meisterschaftsspiel gegen den Nachbarn aus Goch hat es wohl irgendwann im vorigen Jahrhundert zuletzt gegeben. Vor drei Jahren besiegte der TSV die Gocher zu Landesligazeiten im Pokal einmal mit 3:0-Toren. Das ist aber Schnee von gestern, in der Bezirksliga hat die Viktoria derzeit drei Zähler auf der Habenseite. Natürlich kein Grund für die Heimelf, die Gäste zu unterschätzen. „Die Mannschaft hat sich Selbstvertrauen erkämpft und hat jetzt erstmal Blut geleckt. Wir freuen uns auf das Derby und werden versuchen, an die letzen Erfolge anzuknüpfen“, sagte Trainer Marcel Zalewski.

Sportfreunde Broekhuysen – FC Meerfeld: Trotz aller Enttäuschung über die 0:5-Niederlage beim SV Budberg vergangenen Sonntag bleibt man in Broekhuysen erst einmal gelassen. „Wir machen da jetzt kein großes Heckmeck drum, solche Niederlagen passieren, und es spielen halt auch mehrere Faktoren eine Rolle“, meinte dazu Spielertrainer Sebastian Clarke. Man habe die Sache aufgearbeitet und konzentriere sich nun ganz auf das Spiel gegen Meerfeld. „Wichtig für unseren Erfolg ist, dass die Einstellung zu 100 Prozent stimmen muss, das gilt auch für das Spiel am Sonntag“, weiß der SFB-Coach.

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