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Bezirksliga-Sorgenkinder SV Straelen II und DJK Twisteden

Fußball : Yannis Weyers entscheidet das Lokalduell

Fußball-Bezirksliga: Sportfreunde Broekhuysen verstärkt mit einem 1:0 die Sorgen der DJK Twisteden. Rückschlag für SV Straelen II.

Wieder einmal wurden die Plätze frühzeitig gesperrt: Die Spiele des TSV Weeze gegen den SV Sonsbeck II und des SV Walbeck gegen den VfB Homberg II müssen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. So blieben noch vier Spiele mit Teams aus dem Gelderland übrig. Im Fokus stand wieder einmal der Abstiegskampf. Und da musste der SV Straelen II im Kellerduell gegen den SV Schwafheim Federn lassen. Im Lokalderby bei den Sportfreunden Broekhuysen unterlag DJK Twisteden knapp mit 0:1 und bleibt damit ebenfalls in akuter Abstiegsgefahr. Torlos endete die Partie in der Aldekerker Landwehr-Arena, in der Viktoria Goch zu Gast war. Die zweite Nullnummer gab es beim Spitzenreiter TSV Wachtendonk-Wankum, wo sich der VfL Repelen ein torloses Unentschieden erkämpfte.

Sportfreunde Broekhuysen – DJK Twisteden 1:0 (1:0). Beide Mannschaften hatten arge personelle Probleme und mussten improvisieren, bei den Sportfreunden stand kurzfristig noch Spielertrainer Sebastian Clarke nicht zur Verfügung. Besser damit zurecht kam der Gastgeber, der nach sieben Begegnungen ohne dreifachen Punktgewinn unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurück wollte. Die Broekhuysener waren dann vor allem im ersten Durchgang die gefährlichere Mannschaft, die allerdings gute Chancen zunächst nicht nutzte. Erst drei Minuten vor dem Seitenwechsel gelang Yannis Weyers der verdiente Führungstreffer. Die Gäste versuchten, mit langen Bällen in die gefährliche Zone zu gelangen, allerdings mit nur mäßigem Erfolg.

Nicht mehr ganz so stark waren die Sportfreunde nach der Pause, das Spiel blieb aber durch den knappen Vorsprung offen. So hatte Twistedens Chris van Treek kurz vor dem Spielende noch den Ausgleich auf dem Fuß. „Uns haben heute die spielerischen Mittel gefehlt, der Sieg für Broekhuysen ist verdient“, meinte DJK-Trainer Stefan Dösselmann. „Wir haben es versäumt, den zweiten Treffer nachzulegen und so Twisteden praktisch bis zum Schlusspfiff im Spiel gehalten“, meinte Teammanager Heinz Trienekens.

FC Aldekerk – Viktoria Goch 0:0. Die Gocher entpuppten sich als der erwartet starke Gegner. Es entwickelte sich eine Begegnung, in der mehr die defensiven Kräfte im Vordergrund standen und so auf beiden Seiten nur wenige Chancen herausgespielt wurden. Nach einer Stunde kamen die Gastgeber etwas besser in die Offensive, hatten zwei gute Möglichkeiten durch Jannis Altgen und Oliver Martens. „Unter dem Strich ist es ein gerechtes Remis. Für uns ist es wichtig, dass wir wieder einmal in der Defensive kompakt gestanden haben“, resümierte Spielertrainer Marc Kersjes.

TSV Wachtendonk-Wankum – VfR Repelen 0:0. Bei den erfolgsverwöhnten Wachtendonkern stottert der Motor in diesem Jahr noch etwas. Nun sind aber die Repelener auch als spielstarke Mannschaft bekannt, die in dieser Begegnung auch durchaus auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter waren. Torgefährlicher zeigten sich aber die Gastgeber. So verpasste Maik Noldes vor der Pause mit einem Kopfball aus kurzer Distanz das Tor nur knapp, einen Freistoß setzte der Stürmer anschließend an die Latte. Nach der Pause wurde Julius Pasch bei einem Alleingang von den Beinen geholt. Es gab nur Gelb gegen Repelen, den anschließenden Freistoß von Markus Müller entschärfte der Gästetorhüter. „Das Remis ist gerechtfertigt, was auch daran liegt, dass wir im Moment ein paar Chancen mehr brauchen“, so TSV-Coach Frank Goldau.

SV Straelen II – SV Schwafheim 1:3 (0:2). Nach der kleinen Erfolgsserie ist dies eine ganz bittere Niederlage für die Straelener Zweitvertretung in einer so wichtigen Begegnung. Vor allem im ersten Durchgang hinterließen die ebenfalls stark abstiegsgefährdeten Gäste den aggressiveren Eindruck, nutzten die Schwächen der Straelener aus und lagen zur Pause verdient mit zwei Toren vorne. Nach der Pause hatten dann die Platzherren gleich mehrfach gute Möglichkeiten, auf 1:2 zu verkürzen. In dieser Phase hatte Schwafheim Glück, machte aber in der 85. Minute mit dem dritten Tor den Deckel drauf. Holger Jansen erzielte in der Nachspielzeit noch den Ehrentreffer. „Bei uns hat heute der letzte Wille gefehlt, da waren die Schwafheimer doch wesentlich galliger“, resümierte Trainer Marcel Blaschkowitz.