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Bezirksliga: FC Aldekerk fordert DJK Twisteden heraus

Fußball : FC Aldekerk möchte den Spitzenreiter stoppen

Fußball-Bezirksliga, Gruppe 5: Nach vier Siegen in Serie steht die DJK Twisteden am Sonntag vor einer großen Herausforderung.

Zieht man nach vier Spieltagen eine erste Bilanz, so ist der Saisonstart für die Gelderland-Vereine eher durchwachsen ausgefallen. Lediglich DJK Twisteden fällt aus dem Gesamtbild und hat nach vier Siegen in Folge die Tabellenführung übernommen. Bereits jetzt deutet sich an, dass die Liga wieder recht ausgeglichen ist und somit wieder viele Überraschungen möglich sind. Das Derby findet am Sonntag beim FC Aldekerk statt, dort gibt die DJK Twisteden ihre Visitenkarte ab. Der GSV Geldern tritt zum vierten Auswärtsspiel in Folge bei der SGE Bedburg-Hau an, dagegen hat der SV Walbeck erneut Heimrecht gegen den SC Bocholt 26. Der Kevelaerer SV tritt die Reise zum TuB Bocholt an, der TSV Wachtendonk-Wankum ist beim RSV Praest zu Gast. Die Sportfreunde Broekhuysen haben Heimrecht gegen den SV Biemenhorst.

FC Aldekerk – DJK Twisteden (So. 15 Uhr). In einer turbulenten Partie eroberte die DJK Twisteden am vergangenen Sonntag mit einem 5:4 gegen die DJK Lowick die Tabellenführung. Souverän war der Sieg also nicht unbedingt, als Tabellenführer steht die Mannschaft gerade besonders im Fokus der Liga. Der FC Aldekerk ist mit den bisherigen Ergebnissen zufrieden, so auch mit dem torlosen Ausgang des letzten Spiels in Biemenhorst. „Wir haben jetzt schon einige angeschlagene Spieler, was die Aufgabe gegen Twisteden nicht leichter macht“, meint FCA-Coach Marc Kersjes. Ganz aus dem Vollen schöpfen kann aber auch Twistedens Trainer Andreas Holla nicht. „Vier Stammspieler sind am Wochenende auf Kegeltour. Da muss ich variieren“, so Holla, dessen Team nicht als klarer Favorit anreist.

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SGE Bedburg-Hau - GSV Geldern(So., 15 Uhr). So ganz schwer haben es im Derby die Walbecker den Geldernern bei deren 1:0-Erfolg nicht gemacht, die Gäste nutzten einfach eine gute Chance zum Sieg. Ansonsten ist beim GSV sicher auch noch Luft nach oben, da sollte man am Sonntag in Bedburg nachlegen. Nach einigen Startschwierigkeiten wird der Gastgeber dieses Heimspiel so schnell nicht abgeben. „Wir wissen um die Stärken der Bedburger und werden uns darauf einstellen. Wir sind Sonntag komplett und wollen möglichst was mitnehmen“, kündigt Trainer Marcel Blaschkowitz an.

SV Walbeck – SC Bocholt 26 (So., 15 Uhr). Nach der zuletzt doch eher mageren Vorstellung im Derby gegen den GSV Geldern ist es nun für die Walbecker an der Zeit, dieses erneute Heimspiel erfolgreicher zu bestreiten. Mit nur einem Punkt, allerdings aus erst drei Begegnungen, sind die Bocholter derzeit Schlusslicht der Tabelle und stehen damit schon unter Zugzwang, am Bergsteg zu punkten. Will die Heimelf dies verhindern, muss sie am Sonntag eine gehörige Schippe drauflegen. „Es gibt speziell in Sachen Passspiel und Laufbereitschaft einiges zu verbessern. Wir müssen einfach mehr in unser Spiel investieren“, fordert Walbecks Coach Jörg Hegmans vor der wichtigen Partie.

Sportfreunde Broekhuysen – SV Biemenhorst (So., 15 Uhr). Die ersten vier Spiele haben die Broekhuysener ohne Niederlage überstanden, bei drei Unentschieden ist dabei die Punkteausbeute allerdings nicht ganz so ergiebig. „Mit dem torlosen Remis in Kleve müssen wir leben, mit der Leistung war ich auch nicht ganz zufrieden“, meinte Spielertrainer Sebastian Clarke. Am Sonntag soll möglichst der erste Heimsieg unter Dach und Fach gebracht werden. Wenn die Leistung diesmal stimmt, dürfte dies gegen die Gäste aus Biemenhorst sicherlich möglich sein.

RSV Praest – TSV Wachtendonk-Wankum (So., 15 Uhr). Nach dem spielfreien letzten Sonntag kommt auf den TSV in Praest eine schwere Auswärtsaufgabe zu. Die Heimelf ist gut in die Serie gestartet und auf dem zweiten Tabellenplatz gelandet. Für die Wachtendonker wird dies eine Herausforderung, zumal einige Stammspieler zu ersetzen sind. „Wir fahren trotzdem mit einer schlagkräftigen Mannschaft nach Praest und werden versuchen, den ersten Auswärtssieg zu holen“, meinte Trainer Günter Abel.

TuB Bocholt – Kevelaerer SV (So., 15 Uhr). Nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den SV Rindern hängen nun beim Mitfavoriten Bocholt die Trauben hoch für den KSV. „Das war ein verdienter Sieg, der auch für die Moral wichtig war. Wir werden ruhig weiterarbeiten“, meinte Trainer Ferhat Ökce. Zu verlieren haben die Kevelaerer in Bocholt nichts – Überraschung nicht ausgeschlossen.