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Bezirksliga: Der TSV Wa.-Wa. empfängt den FC Aldekerk

Fußball-Bezirksliga : Der Spitzenreiter lädt zum Lokalderby

Der TSV Wachtendonk-Wankum hat als Klassenprimus der Bezirksliga mittlerweile drei Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Broekhuysen. Die Elf von Trainer Frank Goldau empfängt nun (So., 15.15 Uhr) den FC Aldekerk.

An der Tabellenspitze der Bezirksliga konnten sich die Sportfreunde aus Broekhuysen im Verfolgerduell gegen Borussia Veen durchsetzen und sich damit gleichzeitig weiter absetzen. Fünf Punkte Rückstand hat nun die Verfolgergruppe, zu der auch VfL Repelen zählt, der kommende Gegner der Broekhuysener. Der Spitzenreiter Wachtendonk hatte nach dem Spielausfall in Weeze Zwangspause, am Sonntag steht das nächste Derby gegen den FC Aldekerk an. Im Abstiegskampf konnte der SV Straelen II gegen Repelen dreifach punkten, wobei die 1:2-Heimniederlage der Twistedener gegen Viktoria Goch einen Rückschlag bedeutete. Durch den Sieg vom GSV Moers hat der SV Walbeck, dessen Spiel zuletzt gegen Kleve ebenfalls ausfiel, am Tabellenende weiter an Boden verloren. Aufsteiger TSV Weeze trifft am Sonntag auf den Absteiger vom GSV Moers.

TSV Wachtendonk-Wankum – FC Aldekerk (So. 15.15). Das Kreispokalspiel bei GW Vernum gewannen die Wachtendonker am vergangenen Mittwochabend souverän mit 7:0-Toren, ließen also nichts anbrennen so wie im letzten Meisterschaftsspiel gegen GSV Moers. Dieses Remis hat dem TSV gezeigt, dass man auch als souveräner Tabellenführer schon mal ins straucheln kommen kann. Zwar reist nun der FC Aldekerk erst einmal als Außenseiter an, das steht allerdings nur auf dem Papier. Beide Teams standen sich schon im Endspiel des Voba-Cup gegenüber, das der TSV mit 3:1-Toren gewann. „Da haben wir schon mal einen Vorgeschmack bekommen, was uns erwartet, man ist nun aber sicher etwas besser auf den Gegner eingestellt“, meinte Spielertrainer Marc Kersjes. Für die Mannschaft von Spielertrainer Frank Goldau ist die Aufgabenstellung klar, nach dem Remis gegen Moers wieder zurück auf die Siegerstraße zu finden.

FC Kleve II – SV Straelen II (So.). Das Aufeinandertreffen der beiden Zweitvertretungen der Oberligisten verspricht ein interessantes Duell zu werden. Nach dem letzten Heimsieg über den VfL Repelen konnte sich der Aufsteiger aus der Blumenstadt etwas auf dem unteren Tabellenfeld freischwimmen, bis zum Ufer ist es aber noch eine lange Strecke. Gegen eine starke Klever Zweitvertretung nachzulegen, wird eine Herausforderung, zählbares ist aber im Bereich des Möglichen.

VfL Repelen - Sportfreunde Broekhuysen (So. 15 Uhr). Im Verfolgerduell gegen Borussia Veen haben die Sportfreunde beim 0:3-Pausenrückstand nach dem Wechsel noch richtig Gas gegeben und sind nach einem 4:3-Sieg nun in einerkomfortablen Tabellensituation. Jetzt heißt es, auch beim VfL Repelen dranzubleiben. Nach der Niederlage in Straelen müssen die Gäste dringend punkten, um dranzubleiben. Unter Druck setzen sich die Broekhuysener allerdings nicht. „Wir werden jetzt natürlich alles versuchen, unserer momentane Tabellensituation so lange wie möglich aufrecht zu erhalten“, so Trainer Sebastian Clarke.

GSV Moers – TSV Weeze (So. 15.30 Uhr). Das Remis der Moerser in Wachtendonk scheint den GSV beflügelt zu haben, legte die Mannschaft am vergangenen Sonntag doch einen 2:0-Erfolg gegen Budberg nach. Da wird der Gastgeber im Spiel gegen die Weezer natürlich noch einen drauflegen wollen. „Wir wissen um die Stärke der Moerser. Wir haben uns auswärts bis auf eine Ausnahme immer gut präsentiert, ich hoffe das gelingt uns am Sonntag auch“, erklärt Weezes Trainer Marcel Zalewski.

SV Sonsbeck - DJK Twisteden (So. 15.15 Uhr). Die Heimniederlage gegen Viktoria Goch hat den Aufwärtstrend der Twistedener einstweilen gestoppt. Beim SV Sonsbeck,einem direkten Mitkonkurrenten, soll nun wieder Fahrt aufgenommen werden. Der zuletzt klare 4:0-Sieg der Gastgeber in Moers-Meerfeld muss etwas relativiert werden, da gab es doch Verstärkung aus der 1. Mannschaft, die spielfrei hatte. Das wird Sonntag nicht der Fall sein und so dürften beide Teams einander auf Augenhöhe begegnen.

VfL Tönisberg – SV Walbeck (So. 15 Uhr). Beim Faktencheck vor dem Spiel spricht nicht viel für den abstiegsgefährdeten SV Walbeck. Mit dem Schwung eines 3:0-Erfolges geht der Gastgeber in diese Partie, da werden die Spargeldörfer nach einer Woche Kirmes hart arbeiten müssen, wenn was zählbares dabei herauskommen soll. Den Kopf hat man aber beim Tabellenletzten noch nicht hängen lassen. „Wir sind guten Mutes dass wir uns verbessern können und wollen auch mutig in die Begegnung gegen Tönisberg gehen“, sagt Walbeck Trainer Klaus Thijssen im Gespräch mit unserer Redaktion.