B-Liga: SV Issum will Bonuspunkte in Broekhuysen

Fußball-B-Liga : B-Liga: SV Issum will Bonuspunkte in Broekhuysen

Am 11. Spieltage steigen gleich mehrere Spitzenspiele. Wir blicken auf den Spieltag voraus.

SV Walbeck II – Viktoria Winnekendonk (So., 15 Uhr). „Wir haben die Winnekendonk-Woche“, scherzt Walbecks Co-Trainer Yannik Christiaens. Nach dem Sieg gegen Winnekendonk II am Dienstag, wollen die Hausherren nun auch gegen die erste Mannschaft einen Punkt holen. Kampfgeist und defensive Kompaktheit sollen den Erfolg bringen. Für Winnekendonk sind nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen Wachtendonk dagegen drei Zähler das Ziel. „Wir versuchen uns jetzt wieder oben dranzuspielen“, betont Viktoria-Trainer Sebastian Steinhauer.

FC Aldekerk II – TSV Nieukerk II (So., 15 Uhr). Im Derby müssen beide Mannschaften punkten, und das nicht nur fürs Prestige. „Wir müssen auf drei Punkte spielen, sonst wird es langsam eng unten“, macht Nieukerks Trainer Alexander Gubbels klar. Zu selten konnten sich die Gäste zuletzt für ansprechende Vorstellungen belohnen. „Wir wollen gegen einen direkten Konkurrenten gewinnen und was gutmachen“, betont Aldekerks Trainer Sebastian Süselbeck. Es wären die ersten Punkte zu Hause für Aldekerk.

TSV Weeze II – TSV Wachtendonk-Wankum II (So., 15 Uhr). Beide Trainer haben großen Respekt vor dem Gegner. „Wachtendonk hat einen starken Lauf und gehört für mich zu den besten Mannschaften der Liga“, betont etwa Weezes Trainer Christoph Tönnißen. Auf der anderen Seite erkennt Wachtendonks Coach Peter Orlowski an: „Weeze ist zurzeit konstanter als wir, aber uns muss nicht bang vor so einem Gegner werden“. Noch sind die Hausherren ungeschlagen, falls es Wachtendonk gelingen würde das zu ändern könnten die Gäste bis auf zwei Punkte an Weeze heranrücken.

Viktoria Winnekendonk II – SV Sevelen II (So., 15 Uhr). In den letzten fünf Spielen hielt Winnekendonk immer gut mit, verlor in vier der fünf Partien jedoch knapp. Gegen Sevelen müssen nun auch mal Punkte geholt werden, sonst droht der Abstieg zu den Nichtabstiegsrängen weiter zu wachsen. Mit Sevelen reist ein sehr wechselhafter Gegner an. Letzte Woche in Kevelaer zeigten die Gäste nicht ihr bestes Gesicht. „Es gilt jetzt die Fehler in der Form und Häufigkeit abzustellen“, verlangt Sevelens Trainer Martin Winkler.

Kevelaerer SV II – DJK Labbeck-Uedemerbruch (So., 15 Uhr). Im Vergleich zur vorherigen Partie gegen Sevelen vermutet KSV-Coach Tobias Häntsch für Sonntag: „Das wird wahrscheinlich ein ähnliches Spiel“. Falls die Hausherren so spielen wie gegen Sevelen, stehen die Chancen gut wieder erfolgreich zu sein. Labbeck geriet unter der Woche in Wachtendonk unter die Räder, musste dabei aber auch auf viele Spieler verzichten. „Gegen Kevelaer können wir auf unsere Stammkräfte zurückgreifen“, versichert DJK-Trainer Dirk Friedhoff aber.

SC Auwel-Holt II – Germania Wemb (So., 15 Uhr). Für Auwel-Holt ist die Partie gegen Schlusslicht Wemb Chance und Risiko zugleich. „Wir müssen Wemb schlagen, das ist auch wichtig für die Moral“, verlangt Holts Trainer Mohamed Benkaddour. Den Hausherren bietet sich die Möglichkeit gegen einen Gegner auf Augenhöhe, wichtige Zähler im Abstiegskampf zu sammeln. „Wir dürfen die Mannschaften von unten nicht stark machen“, erläutert Benkaddour aber auch das Risiko. Wemb konnte zudem zuletzt gegen Broekhuysen überzeugen, auch wenn das Spiel mit 1:3 verloren ging.

Sportfreunde Broekhuysen II – SV Issum (So., 15 Uhr). Eine von Issum gewünschte Spielverlegung fand nicht statt. Nun fehlen den personell gebeutelten Gästen noch mehr Spieler als ohnehin schon. „Das wird eine Mammutaufgabe in Broekhuysen. Wenn wir was holen, sind das Bonuspunkte“, erzählt Issums Trainer Tim Knies. Dafür haben die Gäste ihre letzten beiden Pflichtaufgaben souverän gelöst. Das trifft auch auf Broekhuysen zu, selbst wenn die Hausherren fußballerisch gegen Wemb zuletzt nicht überzeugen konnten und sich nun steigern müssen.

Grün-Weiß Vernum II – Concordia Goch (So., 15 Uhr). Vernums Trainer Dirk Jung sieht bei seiner Mannschaft mehr Potenzial als bisher abgerufen wurde: „Wir schlagen uns Woche für Woche selbst. Jetzt müssen wir uns unten rauskämpfen“. Am besten wird am Sonntag mit einem Dreier gegen Goch begonnen. Die Gäste spielten am letzten Wochenende nicht. „Wir sind jetzt ein bisschen aus dem Rhythmus raus. In Vernum wollen wir einen Punkt holen“, erzählt Concordia-Trainer Dirk Ernesti.

DJK Twisteden II – SV Veert (So., 15 Uhr). Aufgrund der personellen Schwierigkeiten und dem nächsten Gegner vermutet Twistedens Trainer Andre Elbers: „Uns stehen schwierige Wochen bevor.“ Er weiß aber auch: „Spitzenmannschaften liegen uns“. So schon bewiesen gegen Kevelaer zum Beispiel. Veert droht das gleiche Schicksal wie dem KSV, wenn sich die Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche nicht steigert. „Wir müssen mindestens zwei Schippen drauflegen“, fordert Gäste-Trainer Timo Pastoors.

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