B-Liga: Kevelaer fiebert dem Stadtderby entgegen

Kreisliga B : B-Liga: Kevelaer erwartet heißes Stadtderby

Am Sonntag, 14.15 Uhr, trifft die Zweitvertretung des Kevelaerer SV auf Winnekendonk. Ein Duell auf Augenhöhe wird erwartet.

Am 18. und damit ersten Spieltag der Rückrunde treffen Kevelaer II und Viktoria Winnekendonk im Derby aufeinander. Auwel-Holts Zweitvertretung und die des FC Aldekerk tragen ein Kellerduell aus.

Germania Wemb – SV Walbeck II (So., 14.15 Uhr). Als Tabellenletzter startet Wemb in die zweite Hälfte der Saison. Einen Vorteil im Vergleich zur Hinrunde haben die Wember aber nun. „Wir wissen jetzt was alle Mannschaften können“, sagt Wembs Trainer Yasar Morgar. Gegen Walbeck verloren die Hausherren im Hinspiel mit 0:2. Die Gäste wollten nach dem 1:7 in Veert zuletzt gegen Vernum eine Reaktion zeigen. Da das Spiel aber entfiel, gilt diese Forderung jetzt halt für das Spiel am Sonntag. Ein Sieg sollte für Walbeck Pflicht sein.

SC Auwel-Holt II – FC Aldekerk II (So., 14.15 Uhr). Die Rückrunde startet mit einem ganz wichtigen Duell für Auwel-Holt und Aldekerk. „Es ist ein Endspiel, da geht es um alles“, macht Holts Trainer Mohamed Benkaddur klar. Als Tabellennachbarn gibt es jetzt noch mal die Gelegenheit mit einem Sieg den Anschluss an die sicheren Plätze herzustellen. Aldekerk kommt mit mächtig Rückenwind nach Holt, dafür hat der Sieg gegen Broekhuysen gesorgt. „Jetzt müssen wir auf jeden Fall weitermachen, es wäre schön vor der Winterpause noch mal ein paar Punkte zu sammeln“, erzählt Gäste-Coach Sebastian Süselbeck.

Kevelaerer SV II – Viktoria Winnekendonk (So., 14.15 Uhr). Beide Mannschaften bissen sich an den Defensiven ihrer letzten Gegner die Zähne aus. „Kevelaer wird sicher mitspielen wollen, da bekommen wir dann Räume“, vermutet Winnekendonks Trainer Sebastian Steinhauer nun. Die Hausherren haben einige Gründe ganz klar auf Sieg zu spielen. „Ein Derby müssen wir sowieso gewinnen. Wir haben außerdem noch was gutzumachen“, betont KSV-Coach Tobias Häntsch. Gemeint ist die Niederlage gegen Wachtendonk am vergangenen Sonntag. Bei einem weiteren Punktverlust droht der Kontakt zur Spitze abzureißen.

DJK Labbeck-Uedemerbruch – Concordia Goch (So., 14.15 Uhr). Das Hinspiel endete mit 3:3, ein ähnlich enges Spiel scheint auch beim erneuten Aufeinandertreffen gut möglich. „Goch ist eine sehr kämpferische Mannschaft, da müssen wir dagegenhalten“, macht Labbecks Trainer Dirk Friedhoff klar. Zuletzt präsentierten sich die Gocher aber nur mäßig gut, dementsprechend ging das Spiel gegen Sevelen mit 2:4 verloren. „Jetzt ist Wiedergutmachung angesagt“, verdeutlicht Gochs Trainer Dirk Ernesti.

Sportfreunde Broekhuysen II – Grün-Weiß Vernum II (So., 14.15 Uhr). Eine Niederlage in Aldekerk, eine schwache Leistung und der Verlust der Tabellenführung. Der letzte Spieltag war für Broekhuysen kein schöner. Viel Luft nach oben gibt es also für den Auftakt in die Rückrunde. Im Hinspiel gewann der Favorit mit 2:0, Vernum hielt damals aber schon gut dagegen und möchte nun noch mehr. „Wenn wir kompakt stehen und effektiv vor dem Tor sind, können wir einen Punkt mitnehmen“, betont Vernums Trainer Dirk Jung im Vorfeld der Begegnung.

DJK Twisteden II – TSV Weeze II (So., 14.30 Uhr). Gegen die direkt über Twisteden platzierten Mannschaften aus Wachtendonk und Winnekendonk konnte das Team von Trainer Andre Elbers zuletzt vier Punkte mitnehmen. „Jetzt müssen wir nachlegen“, fordert Elbers. Der Gegner aus Weeze steht noch etwas höher da. Als klarer Favorit sieht sich Weezes Trainer Christoph Tönnißen aber nicht: „Ich schätze Twisteden als eine sehr gute Mannschaft ein. Ich denke es wird ein ausgeglichenes Spiel“. Schon im Hinspiel gewann der TSV nur sehr knapp mit 1:0.

Viktoria Winnekendonk II – TSV Wachtendonk-Wankum II (So., 14.30 Uhr). Teilweise ließ Wachtendonk in der Hinrunde die Konstanz vermissen. Nach der starken Leistung und dem Sieg in Kevelaer, soll die Konzentration jetzt nicht nachlassen. „Unser Ziel ist klar auf der Weihnachtsfeier mit vierzig Punkten dazustehen“, bekräftigt TSV-Trainer Peter Orlowski. Das bedeutet zwei Siege aus den letzten zwei Spielen. Winnekendonk möchte sich dem entgegenstellen. „Auf dem Papier ist es natürlich ein sehr schwieriges Spiel. Wir haben aber schon gezeigt, dass wir gegen jeden Gegner in der Lage sind zu punkten“, betont Viktoria-Trainer Timo Heeks im Gespräch mit unserer Redaktion.

SV Veert – SV Issum (So., 14.30 Uhr). Der 9:0 Sieg Veerts im Hinspiel war das erste dicke Ausrufezeichen der Saison. Veerts Trainer Timo Pastoors erwartet jetzt aber ein anderes Rückspiel: „Wir gehen stark davon aus, dass Issum das viel besser machen will und auch wird“. Dennoch sind die Rollen weiterhin klar verteilt, das weiß auch Issums Trainer Tim Knies: „Veert ist uns in individueller Klasse klar voraus. Es muss schon viel zusammenkommen für uns“. Für Veert geht es um die Verteidigung der Tabellenspitze bis in die Winterpause.