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B-Liga: Auwel-Holts Reserve trifft auf den SV Walbeck II

Fußball Kreisliga B : B-Liga: Auwel-Holts Reserve steht unter Druck

Gegen die Zweitvertretung des SV Walbeck muss die Mannschaft von Trainer Mohamed Benkaddour am Samstag gewinnen.

Am 21. Spieltag fordert Wachtendonk II den Spitzenreiter Veert heraus. Walbeck II und Auwel-Holt II hoffen auf wichtige Punkte im Abstiegskampf. Eine Partie der Kreisliga B fand bereits am Donnerstagabend statt.

DJK Twisteden II – Grün-Weiß Vernum II 1:4 (0:1). Überraschend deutlich setzte sich Vernum in Twisteden durch. Nach dem Spielverlauf ging das Ergebnis aber auch durchaus in Ordnung. „Vernum hat absolut verdient gewonnen. Sie haben die richtige Einstellung an den Tag gebracht und waren in den Zweikämpfen präsenter“, erzählte Twistedens Trainer Nils Schöneis. Lohn waren die Treffer durch Simon Elspas, Andreas van De Laak, Dennis Jäde und Julian Tschada. Bei Twisteden erzielte Pavel Wilk das Tor. „Wir haben kollektiv eine Top-Leistung abgeliefert und endlich mal wieder ein Spiel souverän zu Ende gebracht“, freute sich Vernum-Coach Dirk Jung.

TSV Wachtendonk-Wankum II – SV Veert (Sa., 16 Uhr). Oft hat Veert nicht verloren in der Hinserie. Eine der drei Niederlagen kassierte der Spitzenreiter gegen Wachtendonk. Dementsprechend wird das Rückspiel, dass gleichzeitig den Auftakt in die Rückserie für beide bedeutet, mit Spannung erwartet. „Es wird ein 50/50 Spiel werden. Die Tagesform wird das große Stichwort sein“, vermutet Veerts Trainer Timo Pastoors. Anders als im Hinspiel trennen diesmal acht Punkte und vier Plätze die beiden Mannschaften. Veert ist damit auch leicht die Favoritenrolle zuzuordnen, zudem Wachtendonk auf einige Spieler verzichten muss. „Wir wollen trotzdem versuchen drei Punkte zu holen, auch wenn das natürlich schwer wird“, betont Wachtendonsk Interimstrainer Hans-Peter Holterbusch. Holterbusch wir den eigentlichen Trainer Peter Orlwoski vorerst ersetzen, solange dieser beruflich zu stark eingespannt ist. „Mit ein bisschen Glück und Einsatz können wir mit Rückenwind in die Rückserie starten“, glaubt Holterbusch.

SV Walbeck II – SC Auwel-Holt II (Sa., 16 Uhr). Es ist fast schon ein Running-Gag, wie oft inzwischen Spiele mit Walbecker Beteiligung ausgefallen sind. Die letzte Pflichtpartie bestritten die Spargeldörfer am 17. November. Am Samstag soll es aber nun in Pont klappen, ob auf Rasen oder Asche. Nicht zu spielen bedeutete für die Hausherren zwangsweise auch keine Punkte zu holen. So ist man inzwischen nur noch drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Dass der Abstand durch die Nachholspiele wieder bedeutend größer werden kann, zählt da erstmal wenig. „Die Lage ist ernst, wir müssen alles reinwerfen“, macht daher auch Walbecks Trainer Roland Böhme klar. Vor allem da es gegen den direkten Konkurrenten aus Auwel-Holt geht. „Das Motto kann für uns nur drei Punkte lauten“, so Böhme. Auwel-Holt reicht dagegen erstmal ein Unentschieden. Trainer Mohamed Benkaddour verdeutlicht aber auch: „Wir dürfen das Spiel nicht verlieren, sonst sind wir zu weit weg“. Die Gäste wollen außerdem die 1:3 Niederlage aus dem Hinspiel gutmachen.

Grün-Weiß Vernum II – Kevelaerer SV II (So., 13 Uhr). Schon am Donnerstag gegen Twisteden bewies Vernum, dass auch gegen einen Favoriten alles möglich ist. Am Sonntag möchten die Hausherren an die starke letzte Leistung anknüpfen. „Durch Kampf kann man immer ins Spiel kommen und den Gegner mürbe machen“, so Vernums Trainer Dirk Jung. Kevelaer dürfte auch noch nach dem knappen Hinspiel vor den Grün-Weißen gewarnt sein, dennoch sind drei Punkte für die Gäste das klare Ziel.

TSV Weeze II – SV Sevelen II (So., 15 Uhr). Im Hinspiel gelang Weeze einer der höchsten Siege der bisherigen Saison. Die Gastgeber wissen aber, dass sie nun auf eine andere Mannschaft treffen als noch im vergangenen Duell. „Sevelen hat eine gute zweite Hälfte der Hinrunde gespielt und ist definitiv nicht zu unterschätzen“, warnt TSV-Trainer Christoph Tönnißen. Dennoch wollen die Hausherren als favorisierte Mannschaft natürlich gewinnen. Sevelen tat sich zudem bislang mit Spitzenmannschaften schwer, nur gegen Wachtendonk konnten die Gäste ein Mal gewinnen.

Concordia Goch – SV Issum (So., 15 Uhr). „Man weiß noch nicht genau wo man dran ist“, betont Concordias Trainer Dirk Ernesti nach der langen spielfreien Pause. Ein Duell gegen den Tabellennachbarn aus Issum könnte da genau das richtige sein, um sich dem aktuellen Stand bewusst zu werden. Ein Punkt hat Goch noch Vorsprung vor dem kommenden Gegner, eine Situation die die Issumer gerne verändern würden am Sonntag. „Unser Ziel ist drei Punkte einzufahren“, macht Gäste-Trainer Marvin van Stuijvenberg vor seinem Debüt beim SV Issum klar.

Timo Pastoors SV Veert ist gegen Wa.-Wa. favorisiert. Foto: Heinz Spütz

TSV Nieukerk II – Germania Wemb (So., 15 Uhr). Neues Jahr, altes Leid. Schon zum Auftakt muss Wemb wohl wieder auf einige Stammkräfte verzichten. Dabei ist die Lage für das Schlusslicht ernst. „Für uns geht es jetzt um alles. Wir müssen jedes Spiel Vollgas geben“, bestätigt auch Wembs Trainer Yasar Morgar. Nieukerk ist tabellarisch in einer komfortableren Position, dadurch wird von den Hausherren aber auch ein Sieg erwartet. „Wir haben noch das Unentschieden aus dem Hinspiel gutzumachen“, bekräftigt auch TSV-Trainer Alexander Gubbels im Gespräch mit unserer Redaktion.