Arminia Kapellens Trainer Holla hat einstelligen Tabellenplatz im Blick

Andreas Holla neuer Arminen-Coach : Kapellens Trainer hat einstelligen Tabellenplatz im Blick

Seit dem Aufstieg in die Kreisliga A vor drei Jahren landete Armina Kapellen am Ende immer auf einem einstelligen Tabellenplatz. In der abgelaufenen Saison war es der Rang sieben, auch da war die Sorge um den Klassenerhalt also kein Thema.

Damit dies auch in der Zukunft so bleibt und es vielleicht in den nächsten Jahren noch etwas nach oben geht, haben die Kapellener nun mit Andreas Holla einen engagiertenTrainer verpflichtet.

Vier Jahre lang war Andreas Holla davor bei DJK Twisteden im Traineramt, übernahm die Mannschaft damals auch als A-Kreisligist und schaffte den Aufstieg in die Bezirksliga. Die Zielsetzung in Kapellen ist da sicher eine ganz andere. Da richtet man sich bei den Arminen eher an die zurückliegenden Spielzeiten. „Ein einstelliger Tabellenplatz sollte aber schon unser Ziel sein“, meint Coach Holla. Dass keine großen Sprünge zu erwarten sind, zeigt auch ein Blick auf die Personalbewegungen, die sich mit Zu- und Abgängen in etwa die Waage halben. Spektakuläre Zugänge gibt es bei den Kapellenern nicht. Die neuen Gesichter sind überwiegend ganz junge Spieler, die aus der A-Jugendspielgemeinschaft mit dem SV Sonsbeck stammen.

Wer den Sprung in die erste Mannschaft schafft, wird sich also erst noch zeigen. Auf jeden Fall werden die Arminen aber mit vielen jungen Spielern in die neue Saison starten. Die Vorbereitungszeit lief, wie bei vielen anderen Vereinen auch, bedingt durch die Ferienzeit nicht optimal. So waren auch die Vorbereitungsspiele nicht immer von Erfolg gekrönt, am vergangenen Sonntag gab es aber noch einen 3:1-Testspielerfolg gegen GW Vernum. „Es wird dann sicher noch einige Zeit vergehen, ehe man sich richtig findet.“, ist sich Holla sicher. Denn auch gleich zum Saisonstart werden einige Akteure fehlen, die derzeit noch mit den Pfadfindern unterwegs sind. Dafür hat der neue Trainer aber Verständnis. „Ich finde es ja gut, wenn sich junge Leute in ihrem Ort engagieren“, sagt Holla. Zu den Favoriten der Kreisliga A zählt für Holla definitiv Alemania Pflalzdorf, die in der vergangenen Saison nur ganz knapp am Aufstieg in die Bezirksliga vorbeigeschrammt ist. Aber auch den Kevelaer SV, der für ein Jahr Bezirksligaluft schnuppern durfte, hat Holla als Favorit auf dem Zettel. 

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