Allergie verhindert bessere DM-Zeiten von Mathis Teneyken

Schwimmen : DM in Berlin: Allergie macht Mathis Teneyken schwer zu schaffen

(RP) Für Mathis Teneyken vom Schwimm-Club Delphin Geldern war die Teilnahme an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften nicht nur ein Kampf gegen seine Alterskonkurrenten, sondern vor allem auch mit einer extremen Allergie.

„Mathis ist in dieser Jahreszeit arg beeinträchtigt und eigentlich gar nicht gut in Form. Insofern war seine Qualifikation über 50 Meter Delphin und 50 Meter Freistil zu den Jahrgangsmeisterschaften in Berlin umso erfreulicher“, sagte der Gelderner Cheftrainer Jörg Löcker.

Die gesundheitlichen Probleme verhinderten in der Hauptstadt trotz guter Vorbereitung eine erhoffte Leistungssteigerung. Schon an seinem ersten Wettkampftag, an dem Mathis Teneyken über die 50 Meter Delphin startete, sollten sich die Beschwerden bemerkbar machen. Ein kleiner Fehler beim Auftauchen nach dem Start, als seine Schultern nicht ganz oberhalb der Wasserfläche waren und somit die Arme nicht ganz frei nach vorne schwingen konnten, verringerten die Anfangsgeschwindigkeit deutlich. Dennoch blieb Mathis in 37,74 Sekunden nur zwei Zehntelsekunden über seiner Bestzeit.

Beim Training am nächsten Tag zeigten sich die gesundheitlichen Probleme immer deutlicher. Der Ausblick auf sein nächstes Rennen über 50 Meter Freistil war schon getrübt. Schon das Einschwimmen am Wettkampftag fiel Mathis extrem schwer. Optimale Bedingungen für ein solches Event sehen anders aus.

Natürlich wollte das Gelderner Talent unbedingt starten und alles geben. Aber sein Körper war so geschwächt, dass schon nach 15 Metern absehbar war, dass unter diesen Umständen kein positives Ergebnis zu erzielen ist. In 26,32 Sekunden blieb er eine halbe Sekunde über seiner Bestzeit. Das machte bei einem enorm starken Teilnehmerfeld ganze 23 Plätze aus. „Natürlich war Mathis zunächst sehr enttäuscht. Dennoch ist die Teilnahme an der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft in einem Schwimmstadion vor 2000 Zuschauern ein toller Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis“, meinte Löcker.

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