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Aldekerker Handballerinnen in der Zweiten Bundesliga überfordert

Zweite Handball-Bundesliga der Frauen : Aufsteiger TV Aldekerk hat auch im dritten Anlauf nichts zu bestellen

Zweite Handball-Bundesliga der Frauen: Für den ATV ist Baden-Württemberg keine Reise wert. Bei der SG H2Ku Herrenberg verliert die Mannschaft mit 22:35.

Nach 60 Spielminuten hüpften die Herrenberger Spielerinnen ausgelassen im Kreis herum. Sie feierten lautstark den ersten Heimsieg der Saison und ihren ersten doppelten Punktgewinn überhaupt. Im dritten Saisonspiel hatten die Aldekerkerinnen gegen einen abwehrstarken Gastgeber aus Herrenberg die dritte Niederlage kassiert, die mit 22:35 (12:17) erneut heftig ausfiel und auch in der Höhe verdient war.Das Spiel hatte für die Aldekerkerinnen auch schon nicht gut begonnen. Ehe Puck Verlinden den Ball zum ersten Mal im Herrenberger Tor unterbringen konnte, standen für die Aldekerkerinnen schon drei technische Fehler zu Buche. Das Unheil setzte sich fort, als Hannah Nunnendorf für eine übereifrige Abwehraktion schon früh die Rote Karte sah.

Die Gäste leisteten sich eine hohe Fehlerquote und hatten es mit einer starken Herrenberger Mannschaft zu tun, die den gegnerischen Angriff schnell an seine Grenzen brachte. Der Abwehrriegel der SG stand tief, das Aldekerker Risiko, das für eine Torchance eingegangen werden musste, hoch. Herrenberg bestrafte die Aldekerker Fehler eiskalt. „Das war nicht gut heute“, musste Trainerin Yvonne Fillgert nach dem Abpfiff zugeben. „Wir haben uns das Spiel unseres Gegners aufzwingen lassen und in keiner Weise das gespielt, was wir uns im Vorfeld vorgenommen haben“ lautete ihr Fazit.

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Birga van Neerven, die neben Angelina Huppers zu den Aldekerker Lichtblicken gehörte, hatte mit dem Halbzeitpfiff den Rückstand bei fünf Toren belassen können, nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel eindeutig in Herrenberger Richtung. Die „H2Kuties“ spielten ihren Streifen herunter, kamen auch im gebundenen Spiel zu leichten Toren und hatten Spiel und Gegner jederzeit unter Kontrolle.

In ihrer letzten Auszeit versuchte Fillgert noch, ihr Team für die Schlussminuten vor dem Auseinanderfallen zu bewahren. Die hohe Niederlage konnte sie jedoch nicht mehr abwenden. Jetzt steht für den ATV noch das Heimspiel gegen Leipzig auf dem Plan, ehe zwei spielfreie Wochen zur Neuorientierung zur Verfügung stehen.

TV Aldekerk: Cengiz, Leuf, Kothen – A. Huppers (5/1), van Neerven (4), Verlinden (3), Beugels (2), F. Huppers (2/2), Rottwinkel (2/1), Nebel (1), Molderings (1), Albin (1), Korsten (1), Nunnendorf, van Katwijk, Schütten, Strunz.