Handball: Aldekerker Handballer kassieren die dritte Niederlage in Folge

Handball : Aldekerker Handballer kassieren die dritte Niederlage in Folge

Handball-Oberliga Männer: TuSEM Essen II – TV Aldekerk 36:32 (16:15). Der TV Aldekerk kassierte in der Liga die dritte Niederlage in Folge. Das Schürmann-Team verlor gestern Nachmittag auf der Margarethenhöhe in Essen gegen den Unterbau des Zweitligisten TuSEM Essen mit 36:32, nachdem es beim Seitenwechsel mit nur einem Treffer in Rückstand gelegen hatte.

Handball-Oberliga Männer: TuSEM Essen II — TV Aldekerk 36:32 (16:15). Der TV Aldekerk kassierte in der Liga die dritte Niederlage in Folge. Das Schürmann-Team verlor gestern Nachmittag auf der Margarethenhöhe in Essen gegen den Unterbau des Zweitligisten TuSEM Essen mit 36:32, nachdem es beim Seitenwechsel mit nur einem Treffer in Rückstand gelegen hatte.

Zuvor hatte es auch in den Spielen auswärts gegen die Panther und gegen Königshof vor heimischem Publikum Niederlagen gesetzt.

TuSEM-Trainer Herbert Stauber gefragt, was den Ausschlag zum Sieg seiner Mannschaft gegeben hat, brachte er es auf die einfache wie richtige Formel: "Wir waren besser." Ähnlich kommentierte Achim Schürmann das Spiel: "Da braucht man nicht lange herumzureden: Uns fehlte in diesem Spiel die Qualität." Wobei der Aldekerker Trainer einen Satz noch nachschob, der nach dem Auswärtsauftritt seiner Mannschaft in Burscheid wichtig ist. "Auf kämpferischer Seite kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Jeder hat sich bis zum Abpfiff gegen die Niederlage gestemmt."

Und dann kam Schürmann auf die immer länger werdende Verletztenliste zu sprechen, in der er die entscheidende Ursache für die derzeit mangelnde Qualität seiner Mannschaft sieht. Christopher Liedtke fehlt nun schon seit geraumer Zeit, kann die Spiele nur von der Tribüne aus verfolgen. Neben ihm saß gestern Tobias Dickel, der sich im Spiel gegen Remscheid eine Rückenverletzung zugezogen hatte. Stefan Pietralla verletzte sich beim Abschlusstraining vor dem Essener Spiel und saß gestern nur für den Notfall auf der Bank. Dazu kamen während des Spiels noch die Verletzungen von Fabian Schneider, dessen Leistenverletzung nach nur kurzer Einsatzzeit wieder aufbrach und ihn zur Aufgabe zwang, sowie die Sprunggelenksverletzung des Südafrikaners Matome Ramyapedi, der damit auch im ersten Durchgang bereits ausschied. Von daher schrumpfte der Aldekerker Kader auf drei Auswechselspieler inklusive des zweiten Torwarts zusammen.

Das sind die Rahmenbedingungen, unter denen die Aldekerker derzeit ihre Oberliga-Auftritte absolvieren müssen. Dennoch erwischten sie gestern Nachmittag einen guten Start, lagen mit 4:1 in Front, schafften es allerdings danach nicht, den spiel- und wurfstarken Rückraum des Gegners in den Griff zu bekommen. Weder gelang es ihnen, den Spielfluss zu unterbrechen, noch fanden die Aldekerker Abwehrspieler ein Rezept, den Sprungwürfen Einhalt zu gebieten. Und selbst als Schürmann ab der 40. Minute offen decken ließ, fanden die fein ausgebildeten TuSEM-Handballer auf jede neue Situation eine sehr ansehnliche Antwort.

Zudem besaß TuSEM-Trainer Stauber eine exzellent besetzte Bank, von der er aus immer neue, frische Kräfte auf das Spielfeld schicken konnte. Darunter den A-Jugendlichen René Zobel, der bereits zum Zweitligakader der Essener gehört, und den zweitligaerfahrenen Pasqual Tovornik, der aus dem rechten Rückraum immer dann zur Stelle war, wenn seine Tore benötigt wurden.

Erstmalig gingen die Gastgeber kurz vor der Pause in Führung. Sie bauten in den ersten acht Minuten nach dem Wiederbeginn den Vorsprung auf sechs Tore aus. Die Aldekerker kämpften sich zwar noch einmal auf 28:30 (50.) heran, doch zu mehr waren sie nicht in der Lage. Auch deshalb nicht, weil es ihnen in dieser Phase nicht gelang, ihre Angriffe geduldig auszuspielen. So hatte schließlich TuSEM verdient mit 36:32 die Nase vorne.

TV Aldekerk: Lindenau, Thommessen — Kleinelützum (8/3), Kempmann (7), Jentjens (5), Wefers (5), Schneider (2), Küsters (2), Nacken (2), Greven (1), Mumme, Ramyapedi.

(poe)
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