Aldekerker Bundesliga-Mädchen verpassen das Viertelfinale

Handball : Traum vom Viertelfinale ist geplatzt

Handball-Bundesliga der A-Juniorinnen: TV Aldekerk – SG Rödertal/Radeberg 26:29.

Der Traum vom Einzug ins Viertelfinale um die deutsche Handball-Meisterschaft ist geplatzt. In einer hochklassigen Partie mussten sich die A-Juniorinnen des TV Aldekerk dem Gegner aus dem sächsischen Rödertal mit drei Toren Differenz geschlagen und verpassten damit in der Zwischenrunde den erhofften Sprung auf Platz zwei.

„Ich bin einfach traurig jetzt, dass es nicht gereicht hat“, sagte Trainer René Baude nach dem Abpfiff der letzten Partie, dem es mit seinem Team in der Endabrechnung nur an einem besseren Torverhältnis gemangelt hatte. Den Sieg gegen Rödertal hätte er natürlich auch gerne genommen, doch dafür war seine Mannschaft an diesem Tag trotz kämperisch guter Leistung einfach nicht stark genug. „Im Endeffekt waren es zu viele kleine Baustellen, die wir heute gleichzeitig zu bearbeiten hatten“, analysierte er.

Seine Mannschaft war schon früh in Rückstand geraten und lief der Musik immer zwei bis drei Tore hinterher. Doch eine Umstellung in der Defensive sorgte mit dafür, dass die SG nicht weiter enteilen konnte und immer auf Tuchfühlung blieb. „Am Ende hat uns dann einfach die nötige Ruhe und Abgeklärtheit gefehlt, die die SG uns mit ihren Zweitligaspielerinnen voraus hatte“, sagte Baude und trauerte den nicht genutzten Chancen hinterher.

Sein Team hatte sich gute Möglichkeiten erarbeitet, sich am Ende aber durch Pass- und Fangfehler selber um den Lohn der Mühen gebracht und Bälle liegen lassen. Der vorzeitige K.o. dann eine Viertelstunde vor dem Ende: Der ATV hatte drei Treffer aufgeholt und beim 19:19 sogar die Chance, in Führung zu gehen und der Partie die vielleicht entscheidende Wende zu geben.

Aber die Rödertalerinnen schlugen zurück und ließen sich den Vorteil anschließend nicht mehr nehmen. Dennoch wurden die Grün-Weißen von den mitgereisten Fans am Ende gefeiert, die die großartige Leistung ihres Teams honorierten. Neben der erneut schussstarken Lisa Kunert ragte Jule Kürten, die in Angriff und Abwehr gleichermaßen geglänzt hatte, aus einer sich bis zum Ende wehrenden Aldekerker Mannschaft heraus. Am Ausscheiden konnten aber auch die beiden nichts mehr ändern. Damit steht gleichzeitig fest, dass der Nachwuchs der Grün-Weißen in der kommenden Bundesliga-Saison nicht mehr automatisch dabei ist, sondern sich für einen Startplatz in der höchsten Spielklasse qualifizieren muss.

TV Aldekerk: Jöbkes, Röskes – Kunert (11/4), Kürten (5), Weisz (4), Molderings (2), Lina Nebel (2), Zey (1), Samplonius (1), Willemsen, Djokovic, Laura Nebel, Tillmann, Tanzhaus.

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