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Abstiegskampf in den Tischtennis-Ligen spitzt sich zu

Tischtennis : SV Walbeck hat jetzt noch drei Endspiele

Tischtennis: In der NRW-Liga der Frauen verpasst die Mannschaft aus dem Spargeldorf in Holzbüttgen einen Punktgewinn und fällt auf den vorletzten Platz zurück. Im Endspurt geht’s ausschließlich gegen Mitkonkurrenten.

Die Tischtennis-Saison geht in ihre entscheidende Phase. Viele Mannschaften aus dem Gelderland sind mit dem Abstiegskampf beschäftigt. Dabei handelt es sich zurzeit um ein besonderes Nervenspiel. Der Westdeutsche Tischtennis-Verband reduziert nach und nach die Spielklassen – entsprechend hoch ist die Zahl der Wackelkandidaten.

NRW-Liga der Frauen: DJK Holzbüttgen III – SV Walbeck 8:6. Das war knapp ! Die Mannschaft um Franziska Holla verpasste in Kaarst einen möglichen Punktgewinn und damit den Sprung auf den achten Tabellenplatz, der am Saisonende die Rettung bedeutet. Die Spitzenspielerin präsentierte sich in Bestform, gewann drei Einzel und das Eingangsdoppel an der Seite von Andrea Keil. Das war insgesamt zu wenig. Denn ansonsten steuerte nur noch Hannelore Hebinck zwei Punkte bei, die dabei in einem packenden Fünf-Satz-Match starke Nerven zeigte. Somit bleibt der SV Walbeck vorerst Vorletzter und muss den Gang in die Relegation fürchten. Das Restprogramm spricht allerdings für die Spielerinnen aus dem Spargeldorf, die 9:21-Punkte auf ihrem Konto haben und in den letzten drei Begegnungen ausschließlich auf Mitkonkurrenten treffen (siehe Infokasten). „Ich gehe davon aus, dass unsere Mannschaft ihr Ziel erreicht. Wir werden uns wohl bis zum Schluss mit dem TTC Wuppertal, der im Vergleich zu uns ein schweres Restprogramm hat, ein Duell um Platz acht liefern“, sagt der Walbecker Abteilungsleiter Heinz Leuken.

Der SV Walbeck hat für den Abstiegs-Endspurt eventuell sogar noch eine „Geheimwaffe“ in der Hinterhand. Möglicherweise wird Marina Holla, die ursprünglich eine komplette Saison pausieren wollte, in den entscheidenden Spielen an der Platte stehen.

Verbandsliga der Frauen: SV Walbeck II – Anrather TK RW II 5:8; SV Walbeck II – Anrather TK RW III 5:8. Für die Walbecker Reserve verlief das Wochenende äußerst unerfreulich. Während die Niederlage gegen den Tabellendritten als normal verbucht werden kann, hatte sich die Mannschaft um Spitzenspielerin Angelika Holla gegen die zuvor noch punktgleiche „Dritte“ aus dem Willicher Ortsteil erheblich mehr ausgerechnet. Damit hat sich die Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt für den SV Walbeck II gravierend verschlechtert. Der Vorsprung auf den Vorletzten DJK Rhenania Kleve beträgt gerade einmal noch einen Punkt. Am Wochenende sind die Walbeckerinnen erneut doppelt gefordert. Am Freitagabend dürfte zunächst beim Tabellenvierten TuS Wickrath II wenig zu holen sein. Dafür steht am Sonntag ab 10 Uhr ein wahrscheinlich vorentscheidendes Duell auf dem Programm. Dann geht’s zum Verfolger Turnerschaft Krefeld, der ebenfalls acht Punkte auf seinem Konto hat und momentan Relegationsplatz acht belegt.

Bezirksliga der Frauen: TTC Geldern-Veert – TV Voerde II 8:1. Während der ungeschlagene Spitzenreiter Spvgg. Duisburg-Meiderich der Konkurrenz bereits enteilt ist und die Meisterfeier planen darf, lassen sich die Blau-Weißen Platz zwei nicht mehr nehmen. Damit bietet sich der Mannschaft nach der Saison die Chance, in einer Aufstiegsrunde die direkte Rückkehr in die Verbandsliga perfekt zu machen. Der SV Walbeck III hatte am Wochenende spielfrei und kämpft bei zwei Punkten Vorsprung auf einen Relegationsplatz noch um den Klassenerhalt.

Landesliga der Männer: TTVg. WRW Kleve – TTC Geldern-Veert 9:1. Die Blau-Weißen standen beim Nordkreis-Rivalen erwartungsgemäß auf verlorenem Posten und werden ihre Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gegen andere Gegner holen müssen. So wie beispielsweise am kommenden Samstag in der Partie beim Weseler TV, der mit 7:27-Punkten die Reihe der drei Abstiegsplätze anführt. Den Ehrenpunkt in Kleve steuerte Achim op de Hipt bei.

Bezirksliga der Männer: Post SV Kamp-Lintfort – Union Keve­laer-Wetten 9:6. Der Tabellenletzte aus Kevelaer zieht sich bis zum Schluss mehr als ordentlich aus der Affäre. Der designierte Absteiger gibt sich nicht kampflos geschlagen – ein weiteres Beispiel dafür war die Partie in Lintfort.

Bezirksklasse der Männer Niederrhein: TV Mehrhoog II – SV Walbeck 9:6. Es bleibt dabei: Der SV Walbeck hat den angestrebten Klassenerhalt noch längst nicht in trockenen Tüchern. Nach der einkalkulierten Niederlage in Mehrhoog belegt die Mannschaft zwar nach wie vor mit jetzt 17:17-Punkten den rettenden Rang sechs, hat aber die Verfolger auf den Relegationsplätzen im Nacken. Abteilungsleiter Heinz Leuken ist zuversichtlich: „Es ist zwar ganz eng. Aber die Mannschaft spielt eine ordentliche Saison und wird ihr Ziel erreichen.“

Bezirksklasse der Männer Krefeld: TTC Straelen/Wachtendonk – TTV St. Hubert 9.3. Der TTC Straelen hat die Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten und designierten Absteiger aus Krefeld gelöst. Doch es bleibt ungemein spannend. Aktuell belegt die Mannschaft mit 18:16-Punkten den ausgezeichneten Rang vier – der Vorsprung auf Relegationsplatz acht, den zurzeit der TTV Süchteln einnimmt, beträgt gerade einmal drei Punkte.