Fußball: Ab jetzt wird's eng

Fußball: Ab jetzt wird's eng

Die Kreisliga A darf wieder Fußball spielen. Lange genug sorgte das Wetter für Ausfälle.Von nun an stehen mindestens drei englische Wochen auf dem Plan – die Terminkalender sind voll.

Erinnern Sie sich noch? Am 13. Dezember wurde zum letzten Mal ein Spiel in der Kreisliga A angepfiffen. Seither werden die Begegnungen neu angesetzt, abgesagt und wieder neu angesetzt. Zuletzt gab es zwei generelle Spielabsagen des Kreis-Fußballausschusses. Aber heute soll der Ball endlich wieder rollen – mit fünf Spielen, die noch vom 14. Spieltag (29. November) übrig geblieben sind. Vier Spiele sind mit Beteiligung aus dem Süden, in der fünften Begegnung treffen die Nord-Teams TuS Kranenburg und SGE Bedburg-Hau aufeinander.

SV Straelen III – TSV Wachtendonk/Wankum II (heute, 19.30 Uhr). Im Süden des Kreises geht das einzige Gelderland-Derby über die Bühne. Die Trainer René Gärtner (SV Straelen III) und Hans-Peter Holterbosch (TSV Wa./Wa. II) gehen mit gemischten Gefühlen ins Rennen. "Ich denke, dass die Vorbereitung auf das Spieljahr bei allen gleich schlecht war", urteilt Holterbosch.

Auch Gärtner hätte die Testphase gerne anders geplant. Die Trainingsbeteiligung ist bei Straelens Dritter nach wie vor niedrig, der Kader war in der ganzen Saison kaum größer als elf Mann. Trotz aller Unwägbarkeiten fordert Gärtner aber: "Drei Punkte, egal wie." Auch Holterbosch ist optimistisch: "Ich rechne mir schon was aus." Den letzten Schliff wollte sich der TSV am Sonntag holen. Das Testspiel gegen Blau-Weiß Auwel-Holt dauerte wegen Sturmböen aber nur 45 Minuten.

DJK Kleve – SV Herongen (heute, 20 Uhr). Herongens Trainer Jan Schröers ist mit der Ansetzung unzufrieden: "Ich finde es unerklärlich, dass ein Spiel unter der Woche für 20 Uhr angesetzt wird, bei dem eine Mannschaft rund eine Stunde zu fahren hat." Die "Nachtschicht" will Schröers mit einem Punktgewinn krönen. "Allerdings", schränkt er ein, "wage ich kaum eine Prognose, denn ich kenne die DJK nicht gut". Sicher ist sich Schröers allerdings, dass es "ein schwieriges Spiel wird".

Auch Herongen testete am Wochenende und verlor gegen Grün-Weiß Vernum 1:3. Schröers: "Wir wissen jetzt, wo wir stehen."

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SV Veert – BV Sturm Wissel (heute, 20 Uhr). Ein Blick auf die Tabelle, und Veerts Trainer Christoph Gesthüsen muss nicht lange überlegen. "Alles andere als ein Sieg gegen den Letzten zählt nicht." Veert ist, nachdem viele Spieler ihre Verletzungen überstanden haben, personell besser besetzt, aber auch heute Abend wird Gesthüsen auf mehrere Akteure verzichten müssen.

Allerdings ist der SV Veert mit sechs Testspielen, zuletzt beim SV Walbeck, und intensivem Training in der Soccerhalle gut vorbereitet.

Viktoria Winnekendonk – SV Donsbrüggen (heute, 20 Uhr). Winnekendonks Trainer Helmut Rankers ist froh, dass das Spieljahr 2010 mit einem Heimspiel beginnt: "So können wir auf Rasen statt auf Asche starten."

Der Coach wird jedoch nicht mit Bestbesetzung antreten können, tröstet sich aber damit, dass auch der SV Donsbrüggen nach Rankers' Informationen nicht in dem besten Kader antreten kann.

(RP)