Geldern: SPD will hydrogeologische Aussage zur "Reeser Welle"

Geldern: SPD will hydrogeologische Aussage zur "Reeser Welle"

Kreistagsfraktion fordert ein unabhängiges Gutachten für das geplante Abgrabungsverfahren.

Die SPD-Kreistagsfraktion fordert ein unabhängiges Gutachten für das Abgrabungsverfahren "Reeser Welle". Das Reeser Kreistagsmitglied Peter Friedmann schreibt dazu: "Deiche müssen sicher sein, und durch Kiesabgrabungen dürfen keine Gefahren für die Bürger der angrenzenden Ortschaften wie zum Beispiel in Rees-Esserden entstehen. Deshalb fordert die SPD-Kreistagsfraktion ein unabhängiges hydrogeologisches Gutachten für das Abgrabungsverfahren ,Reeser Welle', um die bestmögliche Prüfung des Planfeststellungsverfahrens sicherzustellen." Er erklärt weiter, die Fraktion werde im Rahmen der Beratungen zum Haushalt des Kreises Kleve entsprechende Finanzmittel des Kreises für ein unabhängiges hydrologisches Gutachten beantragen.

"Für die Prüfung des größten und kompliziertesten Abgrabungsverfahren, das der Kreis Kleve bisher durchgeführt hat, sind umfangreiche Fachkenntnisse, besonders im hydrologischen Bereich, erforderlich. Deshalb ist es gut und richtig, unabhängigen Sachverstand hinzuzuziehen", ergänzt Harry Schulz, sachkundiger Bürger der SPD-Kreistagsfraktion aus Rees. "Für uns ist dabei von besonderer Bedeutung, die Auskiesung der ,Reeser Welle' auch im Hinblick auf den Neubau des Deiches zu betrachten, damit dessen Standsicherheit dauerhaft gesichert und garantiert ist", erläutert Jürgen Franken.

  • Rees : Reeser Welle: Auch Kreis-SPD fordert Gutachten

"Unser großes Flächenangebot im Kreis Kleve verleitet leider zum verschwenderischen Umgang mit Landschaft und Rohstoffen. Es ist für die Zukunft wichtig, die Interessen der Abgrabungsunternehmen mit einem sparsamen Umgang mit den Ressourcen Fläche und Kies in Einklang zu bringen. Wir fordern deshalb eine gesunde Balance zwischen Erhalt und nachhaltiger Entwicklung von Natur, Umwelt und Landschaft im Kreis Kleve, damit auch zukünftige Generationen den Kreis Kleve noch so erleben können, wie er heute ist", erklärt Jürgen Franken.

(RP)