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Sommerfest des Betreuungsvereins der Diakonie im Kirchenkreis Kleve

Fotoaktion zur Stärkung des Ehrenamts startet : Ehrung für langjährige Mitglieder

Das Fest des Betreuungsvereins in Kevelaer war auch Auftakt für die Fotoaktion „Sichtbar“.

Zwei Jahre mussten die ehrenamtlichen rechtlichen Betreuerinnen und Betreuer corona-bedingt auf das Neujahrsfrühstück verzichten. Darum hatte der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve nun zum Sommerfest eingeladen.

Rund 100 Ehrenamtliche aus dem gesamten Gebiet des Kirchenkreises waren nach Kevelaer in die Josef-Schotten-Schützenhalle gekommen. Der Betreuungsverein ehrte Mitglieder, die seit zehn oder 25 Jahren eine oder mehrere Betreuungen führen. Urkunden und ein „Dankeschön“ für ihr Ehrenamt überreichten die Betreuungsverein-Mitarbeitenden Stefanie Krettek und Christof Sieben gemeinsam mit Claudia Knickrehm, Klever Betreuungsrichterin und stellvertretende Amtgerichtsdirektorin in Kleve.

Die Mitarbeitenden des Betreuungsvereins freuten sich, viele Mitglieder begrüßen und mit ihnen feiern zu können. „Eine anstrengende und kraftraubende Zeit liegt hinter uns, die uns allen sehr viel abverlangt hat“, erinnerte Mitarbeiterin Helma Bertgen an die Herausforderungen der Corona-Zeit. „Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass besonders die Famillienangehörigen darunter gelitten haben, ihre Eltern, Kinder oder Geschwister nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen besuchen zu können. Die nächsten Herausforderungen stehen vielleicht schon vor der Türe, aber da sollen sie auch bleiben, denn wir wollen heute feiern“, so Bertgen in ihrer Begrüßung.

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Dazu ermutigte auch Diakoniegeschäftsführer Pfarrer Joachim Wolff in Anlehnung an den biblischen Prediger Kohelet: „Alles hat seine Zeit im Leben. Heute Abend ist Lachen, Essen und Trinken angesagt.“ Das Sommerfest war außerdem der Auftakt zur Fotoaktion „Sichtbar“, die der Betreuungsverein in Kooperation mit dem „Fotoclub Lichtstark“ aus Sonsbeck durchführt. „Wir wollen der ehrenamtlichen Betreuung im Kreis Kleve ein Gesicht geben, ihr Gesicht“, erklärte Christian Waterkotte den Anwesenden die Aktion.

Die Portraitfotos der Vereinsmitglieder sollen Grundlage für vielfältige mediale Konzepte sein, um auf das oft eher im Verborgenen stattfindende Ehrenamt aufmerksam zu machen.

Neben kühlen Getränken und Köstlichkeiten vom Grill war auch für musikalische Leckerbissen gesorgt, die das Trio „3 red shoes“ aus Kleve gekonnt präsentierte. Nur mit Gesang, Cajon und Akustik-Gitarre minimierte das Trio die Songs auf das Wesentliche – ohne dabei leise sein zu müssen – oder zu wollen.