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So feiern die Wachtendonker ihr Weinfest

Wachtendonk feiert : Weinfest in stimmungsvollem Ambiente

Zwei Tage lang drehte sich im Ort alles rund um den wertvollen Rebensaft. Viele Besucher nutzten die Chance.

Das Weinfest der Werbegemeinschaft „Wir für Wachtendonk und Wankum“, ist aus dem Wachtendonker Veranstaltungskalender nicht mehr weg zu denken. Auch in diesem Jahr nahmen viele Weinliebhaber teils längere Anfahrten in Kauf, um am Samstagabend oder Sonntag neue Weine zu verkosten, Bestellungen aufzugeben oder einfach einen geselligen Abend im historischen Ortskern zu verbringen.

Auswahl für die professionelle Weinverkostung gab es reichlich. Vor Ort waren das Weingut Günther Scholtes aus Leiwen (Mosel) und das Weingut Dr. Mergler aus Pünderich (Mosel), sowie Franz-Josef Ruyters mit Weinen aus der Rheinhessischen Schweiz (Weingut Wöllstein), Claudia Straeten vom Weinhaus Straeten in Kempen, Feinkost & Weine Straelemann

aus Straelen und der Verein Freunde von Acigné aus Wachtendonk mit feinen Spezialitäten wie zum Beispiel verschiedenen Käsen aus der Bretagne.

Bereits seit mehr als zehn Jahren vertreten ist auch das Weingut Heinrich aus der Weinbaugemeinde Monzingen. Doris Heinrich informierte freundlich und sachkundig und verriet: „Im Trend liegen immer noch die Burgunder. Früher waren wir mehr ein Rieslinggebiet. Der Graue Burgunder, unsere Nummer drei auf der Karte, ist ein sehr gefragter Wein.“ Viele der anderen Anbieter und auch der Gäste kannte sie bereits aus den vergangenen Jahren: „Das Weinfest ist ja sehr bekannt und gemütlich. Die Kerzenbeleuchtung, die gibt es sonst nirgends.“

Dieser Meinung war auch Joachim Gerrlich aus Wachtendonk: „Das Flair hier, die Atmosphäre, das Ambiente, in der Dämmerung der Lichterschein! Wir setzen uns gleich zu Bekannten und haben einen schönen Abend.“

Viele weitere Angebote wie Nachtwächterführungen, Live-Musik, Angebote des Einzelhandels und kulinarische Genüsse rundeten das Weinfest ab. Für Stimmung sorgte auch die Photobox von Jürgen Scholz, in der ein Erinnerungsfoto mit lustigen Accessoires gemacht werden konnte. Der Wachtendonker unterstützte so nicht nur den Markt, sondern kam mit potenziellen Kunden ins Gespräch. Damit auch die Wankumer ohne Parkplatzsorgen in den Genuss des Weines kommen konnten, bot die Werbegemeinschaft zum ersten Mal einen „Planwagen-Shuttle-Service“ zwischen Wankum und Wachtendonk an.

Am Sonntag, laut Doris Heinrich „der bessere Tag zum wirklichen Probieren“ fand erneut die kostenlose Weinprobe an der langen Tafel statt. Wem es nicht gelang, einen Platz zu ergattern, konnte sich im Rahmen des Verkaufsoffenen Sonntags, in den Wachtendonker Geschäften umsehen oder die Musik genießen.