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Geldern: Seniorenheim: "Können jetzt loslegen"

Geldern : Seniorenheim: "Können jetzt loslegen"

Den Ausschuss für die Entwicklung des Niersparks hat Projektplaner Cafer Sagir über das geplante Seniorenheim auf den neusten Stand gebracht. Gegenüber den ersten Planungen gibt es leichte Veränderungen. Politiker wollen mitreden.

Schritt für Schritt geht es nun voran. Und man kann Cafer Sagir, Projektplaner des Seniorenheims am Nierspark, seine Erleichterung darüber anmerken. "Was lange währt, wird endlich gut", leitete er die Vorstellung der aktuellen Planungen im Ausschuss zur Entwicklung des Niersparks ein. Man habe sich, fuhr er fort, inzwischen mit allen Projektpartnern abgestimmt, "und wir können jetzt loslegen", ist er sich sicher. Auch die grundsätzliche Zustimmung der Heimaufsicht, also des Kreises Kleve, sei inzwischen erteilt worden. "Wir können nun zeitnah den Bauantrag stellen", kündigte Sagir an.

Dass sich etwas tut, ist derzeit zwischen dem Wasserplatz am Niersforum und der Burgstraße, parallel zu den Bahnschienen, gut zu beobachten. Beinahe täglich ändert sich dort das Bild, während die Abrissbagger sich durch die alten Lagerhallen des ehemaligen Güterbahnhofs graben.

Gegenüber den ersten Entwürfen hat es leichte Veränderungen gegeben. So wurden zum Beispiel geplante Gruppenräume innerhalb des Gebäudes verlegt, auch die Fassade hat sich zum Teil verändert. So soll die lange Front entlang der Straße durch einen Erker stärker unterteilt werden.

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Weiterhin geplant ist ein 180 Quadratmeter großes Café mit Öffnung zum Niersforum hin, das für die Bewohner des Heims und ihre Gäste auf der einen Seite, aber auch für die Öffentlichkeit geöffnet sein soll. Auf der Grundstücksfläche von rund 4650 Quadratmetern soll zudem ein Demenzgarten angelegt werden. Also ein nur über das Haus zugänglicher Bereich, in dem sich auch Senioren aufhalten können, die sonst nur in Begleitung einer Pflegekraft nach draußen gehen könnten, so aber eigenständig diese Möglichkeit bekommen. Geplant sind nach aktuellem Stand 80 Zimmer im Pflegeheim, die sich auf die drei Etagen verteilen. Dazu kommen noch 37 Wohnungen für das sogenannte Betreute Wohnen. Der Haupteingang ist in der Mitte des U-förmigen Gebäudes.

Detaillierte Planungen müssen nun noch insbesondere für die Fassadengestaltung ausgearbeitet werden. Darauf wies Sagir schon zu Beginn seines Vortrags hin, das wurde von den Mitgliedern des Ausschusses aber auch noch deutlich eingefordert — inklusive einem Mitspracherecht bei den Planungen. Schließlich wird das Seniorenheim nach seiner Fertigstellung das Bild des Neubaugebietes wesentlich mitprägen. Das sagte Sagir den Politikern zu.

"Heute war für mich zunächst die grundlegende Entscheidung wichtig", sagte er: "Können wir hier weitermachen, oder nicht?" Dagegen hatte kein Politiker etwas einzuwenden, so dass der nächste Schritt gemacht ist.

(RP)