Schulmateriallager in Geldern hat wieder geöffnet

Geldern : Das Schulmaterialmagazin in Geldern hilft Kindern

Kurz vor Ferienende können sich bedürftige Familie mit dem nötigen Material eindecken. Dazu gehören auch Tornister für den Schulanfang.

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu. Für viele Kinder geht es zum ersten Mal zur Schule. Viel Ausrüstung wird dafür benötigt, zum Beispiel Tornister, Farbkasten und jede Menge Hefte und Stifte. Aber auch wer wieder neu ins Schuljahr startet, braucht einiges. Manche Familien bringt das an ihre finanziellen Grenzen. Deswegen hat die Gelderner Tafel das Schulmaterialmagazin am Gelderner Bahnhof eingerichtet. Das öffnet rechtzeitig zum Schulbeginn seine Türen. Familie mit geringem Einkommen können sich dort mit dem notwendigen Schulmaterial für ihre Kinder eindecken. Weil ein großer Andrang zu erwarten ist, gibt es für die Orte des Einzugsgebiets verschiedene Termine.

Familien mit geringem Einkommen aus Straelen, Wachtendonk, Rheurdt, Kerken und Issum und den jeweiligen Ortschaften sind für Mittwoch, 21. und 28. August, eingeplant. Die Familien aus Geldern und den Ortschaften können am Donnerstag, 22. und 29. August, kommen. „Schulneulinge sollen möglichst zu den Terminen in der letzten Ferienwoche kommen“, sagt Alfred Mersch von der Gelderner Tafel. Dann werden zum Beispiel auch Tornister ausgegeben. Wegen des zu erwartenden großen Andrangs öffnet das Schulmaterialmagazin im Haus Brühlscher Weg 2 (Nähe Bahnhof) an allen vier Tagen um 15 Uhr. Alle Eltern sollen den Bedürftigkeitsnachweis mitbringen.

Das Angebot für bedürftige Familien feiert in Geldern in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen. 2014 ging das Hilfsprojekt an den Start. „Eine Initiative zur Teilhabe und Chancengleichheit“ lautet offiziell die Überschrift. Die Idee kam Alfred Mersch durch seine tägliche Arbeit bei der Tafel. Er hörte den Menschen zu. Gerade Alleinerziehende haben wenig Geld und müssen knapsen. Eine Voll-Ausstattung für die Schule, gerade auch, wenn man mehrere Kinder hat, ist eine finanzielle Herausforderung. Aber an gutem Schulmaterial soll es nicht mangeln. Die Kinder sollen sich nicht zurückgesetzt fühlen, sondern ihren Weg machen. Stolz erzählt Mersch von einem Vater, dessen Töchter zum Gymnasium gehen. Es ist eine Erfolgsgeschichte.

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