Geldern Schützenfest abgesagt: Kein neuer König der St.-Sebastianus-Bruderschaft

Geldern · NIEUKERK Das Vogelschießen der St.-Sebastianus-Bruderschaft Nieukerk auf dem Schießstand an der Vogteihalle stieß in der Bevölkerung auf großes Interesse. Zu den Klängen des Trommlercorps' "Schwarz-Weiß Nieukerk 1952" marschierten die Schützen bei gutem Wetter vom Landgasthaus Wolters durch die Straßen von Nieukerk zum bisherigen König Hans-Gerd Vousten. Dort bedankte sich Vorsitzender Matthias Büskens im Namen der gesamten Bruderschaft beim Hofstaat für seinen engagierten Einsatz in den vergangenen fünf Jahren.

NIEUKERK Das Vogelschießen der St.-Sebastianus-Bruderschaft Nieukerk auf dem Schießstand an der Vogteihalle stieß in der Bevölkerung auf großes Interesse. Zu den Klängen des Trommlercorps' "Schwarz-Weiß Nieukerk 1952" marschierten die Schützen bei gutem Wetter vom Landgasthaus Wolters durch die Straßen von Nieukerk zum bisherigen König Hans-Gerd Vousten. Dort bedankte sich Vorsitzender Matthias Büskens im Namen der gesamten Bruderschaft beim Hofstaat für seinen engagierten Einsatz in den vergangenen fünf Jahren.

Nach einem kleinen Umtrunk und kurzen Fahnenschwenken reihten sich König und Minister in den Zug ein und zogen gemeinsam zum Schießplatz, um dort den neuen Schützenkönig für die Sommerkirmes zu ermitteln. Der Vorsitzende begrüßte neben den zahlreichen Schützenbrüdern den Präses Pastor Theodor Prießen, Pater Dr. Abraham und die stellvertretende Bürgermeisterin Renate Fürtjes. Das Schießen auf den Preisvogel wurde durch die Schüsse der Ehrengäste, des noch amtierenden Königs und seiner Minister sowie durch den Vorsitzenden, die Zwölfer und Ehrenzwölfer eingeleitet.

Danach schossen die übrigen Schützenbrüder auf den Preisvogel. Nach mehr als drei Stunden standen die Preise für Schwanz (Sven Euchler), linker Flügel (Hans Kilders), rechter Flügel (Jörg van de Locht) und den Kopf (Franz Dormann) fest. Jetzt wurde es spannend, das Schießen auf den Königsvogel begann. Während die zahlreich erschienenen Gäste bei strahlendem Sonnenschein ihren Durst mit kühlen Getränken am Pavillon löschten und sich die kleinen Gäste auf der Hüpfburg austobten, entwickelte sich ein spannender Wettbewerb um die Königswürde.

Im Laufe des Abends wurden die Schüsse auf den Königsvogel seltener, und auch unter dem Scheinwerferlicht konnte kein neuer König ermittelt werden. Dieses unerfreuliche Ergebnis, dass die St.-Sebastianus-Bruderschaft Nieukerk nun mit einigen anderen Bruderschaften der Umgebung teilt, zwingt den Vorstand der Schützen dazu, das seit fast einem Jahr geplante Schützenfest im großen Festzelt abzusagen.

(RP)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort