Klima in Geldern: Schüler: „Klimawandel hat den Niederrhein erreicht“

Klima in Geldern : Schüler: „Klimawandel hat den Niederrhein erreicht“

Dass das Thema „Klimaschutz“ die Schulen in Geldern erreicht hat, war am vergangenen Samstag hautnah zu erleben. Mit dem Ruf „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ zogen rund 500 Schüler bei der ersten Fridays for Future Demo vom Markt zum Rathaus.

Das Thema sei auch im Unterricht besprochen worden, berichtet David Thomas vom Friedrich-Spee-Gymnasium. Der 16-Jährige findet es wichtig, sich zu engagieren, weil Kinder und Jugendliche am meisten von der Umweltzerstörung betroffen seien. „Wir gehen auf die Straße, damit wir unseren Kindern eine heile Welt hinterlassen.“

Jeder Einzelne hat seine Pflicht zu erfüllen und nachhaltig zu leben, fordert Jannik Berbalk aus Pont. Er engagiert sich in der „Fridays for Future“-Ortsgruppe in Kleve. Er findet es auch wichtig, dass kleine Städte wie Geldern sich beteiligen. Auch der Niederrheins sei bereits vom Klimawandel betroffen. „Wenn wieder so eine Dürre kommt, könnte ein Drittel der Bäume absterben“, sagt er. Für Cedric Röhrich ist wichtig, dass die Demos außerhalb der Schulzeit stattfinden. „Hätten wir nicht in der Schulzeit angefangen, dann hätte es niemanden interessiert.“

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