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Schüler kehren an die Albert-Schweitzer-Schule in Geldern zurück

Bilanz der Albert-Schweitzer-Schule : Gelungene Rückkehr in die Schule

Wie bei den anderen Grundschulen wurden für den Schulstart auch bei der Albert-Schweitzer-Schule zunächst Schutzvorkehrungen getroffen. Bürgermeister Sven Kaiser und Schuldezernent Helmut Holla informierten sich über die Abläufe nach der Corona-Zwangspause. Die Kinder verhalten sich sehr diszipliniert.

Bei einem Besuch in der Albert-Schweitzer-Grundschule in Geldern tauschten sich Bürgermeister Sven Kaiser und Schuldezernent Helmut Holla mit Schulleiterin Stefanie Bauer, Lehrerinnen und den Grundschülern über die Wiederaufnahme des Schulbetriebs nach der mehrwöchigen Corona-Zwangspause aus.

 Am Donnerstag durften zunächst die Viertklässler nach sieben Wochen Zwangspause wieder in die Schule. Knapp 40 Kinder nahmen den Unterricht wieder auf. Lediglich die Notbetreuung hatte in den Wochen davor stattgefunden. „Es läuft gut“, sagte Bauer nach dem ersten Unterrichtstag. „Auch wenn vorher viele logistische Herausforderungen zu bewältigen waren, weil immer wieder neue Infos und Vorgaben aus Düsseldorf kamen.“ Nicht nur das Kollegium freue sich, „dass der Betrieb langsam wieder anläuft. Vor allem für die Kinder ist es gut, dass sie nach der langen Zeit wieder eine Tagesstruktur und Abwechslung haben“, sagte Bauer. Personell sei die Schule gut aufgestellt, nur vier Kollegen fehlten, weil sie zu den Risikogruppen zählen.

Wie bei den anderen Grundschulen wurden für den Schulstart auch bei der Albert-Schweitzer-Schule entsprechende Schutzvorkehrungen getroffen. „Wir haben uns zum Beispiel darauf verständigt, dass alle Lehrer und Kinder im Schulgebäude einen Mundschutz tragen müssen“, sagt die Schulleiterin. Im Klassenraum wurden unter anderem die Plätze entsprechend beschriftet, dass jeder Schüler auch direkt wusste, wo er sich hinsetzen sollte.

Sehr angetan war Stefanie Bauer davon, wie gut die Schüler sich auf die ungewohnte Situation vorbereitet hatten. „Wir hatten natürlich Sorgen, ob es bei den Kindern zum Beispiel mit dem Abstand halten gut funktionieren würde“, sagt die Schulleiterin. „Aber die Kinder waren alle total bemüht, sie waren eher gedämpft und von der Situation beeindruckt, weil sie nichts falsch machen wollten.“ Die Mundschutzmasken, die die Schule sicherheitshalber besorgt hatte, wurden ebenfalls nicht benötigt. „Die Schüler hatten alle eigene dabei.“

Dass alles klappt, davon überzeugten sich Bürgermeister Sven Kaiser und Schuldezernent Helmut Holla beim gemeinsamen Bundesländer-Hauptstädte-Quiz mit einigen Kindern der Klasse 4a auf dem Schulhof.

Bei Schulleiterin Stefanie Bauer erkundigte sich Kaiser zudem nach der Stimmung innerhalb des Kollegiums nach den turbulenten letzten Wochen. „Die Stimmung war trotz der Corona-Pause immer gut. Die Kollegen haben sich immer wieder neue kreative Aktionen und Angebote ausgedacht und jede Woche Lernpakete bei den Schülern vorbeigebracht“, sagt Bauer. „Die Vielfalt, die bei den Lernangeboten entstanden ist, war schön anzusehen.“ Und die allermeisten Kinder hätten ihre Aufgaben auch zuverlässig abgearbeitet.

Auch viele Eltern hätten sich innerhalb der Zwangspause immer wieder gemeldet. „Wir hatten Fragen ohne Ende. Ganz viele Eltern haben sich mit organisatorischen oder medizinischen Fragen gemeldet“, berichtet Bauer.