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Geldern: Richtfest im Ponter "Haus der Vereine"

Geldern : Richtfest im Ponter "Haus der Vereine"

Viele freiwillige Helfer haben dafür gesorgt, dass das Projekt doch noch Fahrt aufgenommen hat.

Lange hat es gedauert, denn seit 2008 gibt es in Pont das Projekt, im Dorfkern ein "Haus der Vereine" zu bauen. Am Samstagnachmittag war es endlich so weit: Um 17 Uhr wurde am neuen sozialen Mittelpunkt des Dorfes Richtfest gefeiert. "Nach all den Querelen um die Finanzierung und weiteren Problemen", sagte Jürgen Gerbecks, Vorsitzender des Heimat- und Fördervereins Pont und bezieht sich darauf, dass ein Anwohner gegen die Bebauung der von Gönner und Bofrost-Gründer Josef H. Boquoi zur Verfügung gestellten Fläche geklagt hatte, "sind wir froh, dass wir es nun endlich bis zum Richtfest geschafft haben."

Durch die Verzögerung des Baus kam es dazu, dass sich die Kosten der einzelnen Leistungen immer mehr gesteigert hatten, so dass die ursprüngliche Rechnung nicht mehr aufging. Das Thema ein "Haus der Musik" für den Musikverein gleich neben das "Haus der Vereine" zu setzen, scheiterte daran. Aber auch hier siegte die Gemeinschaft: Die bewilligten Zuschüsse für das "Haus der Musik" flossen in das "Haus der Vereine" und machten so mit vielen Spendern und ehrenamtlichen Helfern den Bau erst möglich. "Wir haben im Sommer gearbeitet, es waren auch viele Ältere mit dabei und die Hitze überstieg schon dreißig Grad", erinnert sich Jürgen Gerbecks an die vielen freiwillig geleisteten Arbeitsstunden.

Das Richtfest ewollten sich viele Helöer nicht entgehen lassen, neben den Politikern waren auch die dabei, die mit eigener Muskelkraft geholfen haben. Ein besonderer Gruß ging an Josef Boquoi, ohne den alles nicht möglich gewesen wäre. "Steine die im Wege liegen oder auf unseren Weg zu einer guten Nachbarschaft gelegt werden, sind das beste Material für ein Gebäude aus Vertrauen und Respekt. Wir müssen sie nur gemeinsam anpacken und an die richtige Stelle bringen!", erinnert Gerbecks während seiner Rede frei nach Goethe.

In Zukunft soll das "Haus der Vereine" von drei finanziellen Säulen getragen werden: Angefangen mit dem eigentlichen Betrieb und der Vermietung. Weiterhin mit den Geldern etwaiger Förderer und außerdem ist mindestens eine große Veranstaltung angedacht, deren Reinerlös komplett in die Finanzierung des Hauses fließt.

(cnk)