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Geldern: Rettungsboot ist nicht mehr in Not

Geldern : Rettungsboot ist nicht mehr in Not

Es ist geschafft! Das neue Rettungsboot, das die Wachdienstleistenden beim Wachdienst am Eyller See unterstützen soll, ist Dank der Mithilfe vieler Mitglieder und Gönner nun finanziert.

Begonnen hatte im vergangenen Jahr alles damit, dass festgestellt wurde, dass das alte Rettungsboot nicht mehr einsatztauglich ist und die Schäden so gravierend sind, dass eine Instandsetzung nicht mehr sinnvoll beziehungsweise erfolgreich wäre.

Daraufhin hat sich der Vorstand der DLRG Gedanken gemacht, wie ein neues Boot zu finanzieren wäre. Dazu haben sich die Mitarbeiter des Vereins verschiedene Aktionen ausgedacht, bei denen sie Geld für das Boot erarbeiten konnten. Im Frühjahr begann alles damit, dass die DLRG sich, wie jedes Jahr, mit selbst gemachten Reibekuchen, Waffeln, Kaffee und Kuchen sowie Kinderspielen und einem Infostand auf dem Webermarktfest in Nieukerk präsentierte.

Der dort erwirtschaftete Erlös ging komplett in die Kasse zur Anschaffung des neuen Bootes. An diesem Tag nahm die Ortsgruppe auch 2500 Euro von der BVK entgegen. Weiter ging es im August mit dem Fackelschwimmen. Es schwammen 16 Mitglieder des Vereins in der Dunkelheit mit brennenden Fackeln in der Hand eine Choreographie zu passender Musik. Der Erlös durch den Verkauf von Getränken kam ebenfalls dem neuen Boot zugute. Zusätzlich gingen im Laufe des Jahres immer wieder Spenden von Privatpersonen sowie Vereinigungen, wie zum Beispiel der kfd, ein.

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Im Spätherbst sollte dann ein Sponsorenschwimmen stattfinden, für das sich die Kinder des Vereins, aber auch interessierte Nichtmitglieder, Sponsoren suchen wollten, die für jede erschwommene Bahn einen selbst festgelegten Betrag geben würden. Wegen verschiedener Termine fand diese Aktion nicht wie geplant 2014 statt, sondern wurde im März 2015 nachgeholt. Und sie war ein voller Erfolg. Die Mitarbeiter des Vereins begrüßten 23 Schwimmer im Hallenbad.

Diese schwammen insgesamt 1124 Bahnen für das Boot. Dabei ist zu erwähnen, dass allein ein Schwimmer 200 Bahnen geschafft hat. Ein weiterer Schwimmer hat so fleißig Sponsoren gesammelt, dass er für jede Bahn 16 Euro für das Boot bekommen hat. Insgesamt hat diese Aktion 2280,40 Euro für das Rettungsboot gebracht. Das sind im Schnitt 2,03 Euro pro geschwommene Bahn. Damit ist das neue Rettungsboot finanziert, und die Offensive "Rettungsboot ihn Not" kann als erfolgreich abgeschlossen werden.

Das neue Boot kann bei gutem Wetter ab sofort beim Wachdienst am Eyller See besichtigt werden. Zum Fackelschwimmen am 15. August lädt die DLRG jetzt mit Stolz alle Schwimmer und deren Sponsoren für 19 Uhr zu einem Foto mit dem Boot am Eyller See ein.

(RP)