Reisemobilisten bringen Umsatz in den Kreis Kleve

Saison beginnt : Reisemobilisten bringen Umsatz in den Kreis

Die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve lobt die Kommunen dafür, dass sie Stellplätze für die wichtige Zielgruppe anbieten.

„Entschleunigung in Grün gegossen“. Auf diese Weise überschrieb ein touristisches Fachmagazin in den letzten Wochen seine Berichterstattung über den Kreis Kleve als vielgeliebtes Ziel für die Reisemobilisten aus nah und fern.

Spätestens mit dem Termin der Niederrheinischen Reisemobiltage, die alljährlich kurz vor dem Mai-Feiertag stattfinden und den neuen Niederrhein-Slogan des „So gut. So weit“ auf ureigene Weise interpretieren, spätestes seit diesem Wochenende rollen die weißen Wohnzimmer allerorten auf das satte Grün fürs Wohnen auf Zeit.

Es ist nicht verwunderlich, dass sich die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve über die Tatsache freut, dass sich zwischen Kranenburg und Emmerich am Rhein im Norden und Rheurdt, Wachtendonk, Kerken und Straelen im Süden des Kreisgebietes alle kreisangehörigen Standorte zur Schaffung mindestens eines Reisemobil-Stellplatzes entschlossen haben. Wissen doch nicht nur die Tourismusförderer der Region um die bedeutsame Zielgruppe, die da vermehrt zur Entschleunigung auf den 31 Plätzen der Region anreist. „Etwa 40 Euro pro Tag und Person“, schätzen die Bürgermeister die Kaufkraft ein, die jeder Gast durch Besuche in der örtlichen Gastronomie oder durch Einkäufe im Einzelhandel im Kreisgebiet lässt.

Ob es Freizeitaktivitäten beim Besuch des Wunderland Kalkar, der Bauernhof-Erlebnisoase Irrland in Kevelaer oder der Blauen Lagune in Wachtendonk sind, ob eine Agrobusiness-Führung in Straelen auf dem Programm steht oder eine Fahrt mit der weißen Flotte von Emmerich am Rhein aus oder von Rees. Die Statistiken jedenfalls stützen die Annahme in den Städten und Gemeinden, was die Pro-Kopf-Umsätze angeht.

Eine für die Reisemobilisten wichtige Adresse ist und bleibt auch die Gelderland-Mobile – Lutz & van Bebber GmbH in Geldern, einer der Großen in der Reisemobil-Branche und seit Jahren schon bei den alljährlichen Reisemobiltagen aktiv.

„Viele Reisemobilisten sind Technik-Freaks“, behauptet die Kreis-Wirtschaftsförderung und begründet damit auch, dass stets mehr Gäste mit ihren rollenden Ferienhäusern auch ihre Stippvisite in die alte Herzogstadt fest einplanen, bevor sie den Wunschzettel ihrer Urlaubsevents „abarbeiten“.

Ob es die direkte Nachbarschaft zum Fitnessbad „wasserstraelen“ in der Blumenstadt ist, die Adresse „Hexenland“ in Sevelen, die Hallenbad-Nachbarschaft in Rees oder die direkte Niers-Nachbarschaft am Friedensplatz in Goch – die Region gilt längst als vielgeliebtes Ziel für diese „Kapitäne der Landstraße“, die am Niederrhein und insbesondere im Kreis Kleve ihre Entschleunigung gerne „in Grün gießen“.

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