Geldern: Realschüler an der Fleuth lassen es krachen

Geldern: Realschüler an der Fleuth lassen es krachen

Am Freitagabend ließ die Realschule an der Fleuth mal wieder die musikalischen Muskeln spielen, als ihre beiden Schülerbands "Pink Fleuth" und "Hausalarm" vor vollbesetztem Haus auftraten. "Ein Teil der Einnahmen dieses Abends soll den Erdbebenopfern in Haiti zu Gute kommen", erklärte Volker Streck, der Kopf hinter dem Bandprojekt "Pink Fleuth", welcher auch mit der Idee von der Spendenaktion an die Bands herangetreten ist und weiß, "dass das nur einer von vier Spendenschwerpunkten ist".

Schülersprecherin Madita Pries trat an diesem Abend als eine der Sängerinnen bei der erst seit guten zwei Jahren bestehenden Schulband "Hausalarm" auf, welche unter der Leitung von Bio-, Deutsch- und Musiklehrer Rüdiger Germer steht. "Die Hauptsache ist der Spaß an der Musik, wenn man währenddessen mit Spenden noch was Gutes tun kann, umso besser!" Die zwei Musikgruppen hatten dann jeweils über zehn Songs in petto, Zugaben gab es natürlich obendrauf, so dass am Ende die musikalische Ausbeute sehr vielseitig von "This is the life" von Amy McDonald bis hin zu Bob Marleys "No Woman, no cry" gereicht hat.

Beide Bands wussten mit ordentlichen Gesangs- und Musizierkünsten zu unterhalten, der "Hausalarm" hörte sich dann im Endeffekt etwas kantig-härter an als die Kollegen von "Pink Fleuth", bei denen besonders die Pop-Balladen wie "In my life" von den Beatles zu gefallen wussten. Oder wie "Hausalarm"-Maestro Germer es schmunzelnd ausdrückte: "Manchmal gibts auch den Hinweis, dass wir etwas zu laut rocken."

(RP)