Behandlung am Clemens-Hospital Geldern Lasertechnologie bei Prostatavergrößerung

Geldern · Das St.-Clemens-Hospital setzt auf ein minimal-invasives Operationsverfahren: die Holmium-Laser-Enukleation, kurz HoLEP genannt. Diese sei weitgehend schmerzfrei und hinterlässt keine Narben.

Chefarzt Dr. Bara Barakat ist ein erfahrener Experte auf dem Gebiet der Lasertherapie.

Chefarzt Dr. Bara Barakat ist ein erfahrener Experte auf dem Gebiet der Lasertherapie.

Foto: St.-Clemens-Hospital

Wenn Männer unter häufigem Harndrang leiden, der Harnstrahl abgeschwächt ist, sie nach dem Wasserlassen nachtröpfeln und das Gefühl haben, dass die Blase nie ganz leer wird, liegt das oft an einer gutartigen Prostatavergrößerung. Betroffene wünschen sich dann eine möglichst schnelle Beseitigung der lästigen Symptome bei gleichzeitig schneller Erholung nach der Therapie. Im Idealfall erfolgt der Eingriff ohne OP-Narben und weitgehend schmerzfrei. Dass das keine unerfüllbaren Erwartungen sind, weiß Dr. Bara Barakat. Der Chefarzt der Klinik für Urologie im St.-Clemens-Hospital Geldern und sein Team setzen dazu auf eines der modernsten minimal-invasiven Operationsverfahren: die Holmium-Laser-Enukleation, kurz HoLEP.

„Eine Laser-Behandlung ist für Patienten besonders schonend, da sie ohne große Schnitte auskommt. So werden Probleme im Bereich der Wundheilung vermieden und die Nachsorgezeit erheblich reduziert“, zählt Bara Barakat nur einige der vielen Vorteile der Methode auf. Der Mediziner wendet die HoLEP-Methode schon seit Jahren sehr erfolgreich an und gilt als Experte auf dem Gebiet. „Im St.-Clemens-Hospital steht uns ein modernes High-End-Gerät zur Verfügung, mit dem wir unsere Patienten wohnortnah versorgen können. Damit erfüllen wir eine ausdrückliche Empfehlung der nationalen und europäischen Fachgesellschaften, die die Holmium-Laser-Enukleation neben den üblichen Verfahren als Standardtherapie insbesondere bei großen Prostatadrüsen vorsehen. Die Wirksamkeit der Behandlung ist durch zahlreiche Studien belegt.“

Doch nicht nur der Therapiererfolg ist beim HoLEP-Verfahren sehr hoch, auch in puncto Sicherheit ist die Methode überzeugend. Eine kleine, aber hochauflösende Kamera bietet dem behandelnden Arzt eine optimale Sicht auf das Gewebe. Der Laserstrahl hat nur eine geringe Eindringtiefe und trägt das überschüssige Gewebe direkt in der Prostata ab. Umliegende Bereiche werden geschont, insbesondere die für eine Erektion benötigten Nerven und der Blasenschließmuskel, die beide außerhalb der Prostatakapsel liegen.

Auch Blutungen fallen im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren geringer aus. Deshalb ist die Laser-Therapie sogar für Patienten geeignet, die auf Blutverdünner angewiesen sind. Sie müssen nicht einmal ihre Medikamente absetzen.

Patienten mit Prostata-Beschwerden sollten sich zunächst an ihren behandelnden Arzt wenden. Er kann den Patienten an die Klinik für Urologie im Clemens-Hospital überweisen. Die urologische Ambulanz ist unter 02831 3902702 erreichbar. www.clemens-hospital.de.

(RP)
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