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Geldern: Pro homine: Zusammenarbeit mit dem Kreis besprochen

Geldern : Pro homine: Zusammenarbeit mit dem Kreis besprochen

Johannes Hartmann ist neuer Geschäftsführer von pro homine, dem Träger des Emmericher St. Willibrord-Spitals, des Weseler Marien-Hospitals und von neun Senioreneinrichtungen in den Kreisen Kleve und Wesel. Jetzt stellte er sich im Kreishaus Landrat Wolfgang Spreen vor und sprach über die Schwerpunkte seiner Tätigkeit in Emmerich am Rhein. Hartmann berichtete von Investitionen, die im Emmericher Spital geplant sind, aber auch von der starken Konkurrenzsituation, denen die Krankenhäuser ausgesetzt seien. Der Geschäftsführer bestätigte, dass pro homine beabsichtige, das St. Willibrord-Spital langfristig fortzuführen. "Die Patientenversorgung in Emmerich am Rhein muss auch in Zukunft sichergestellt sein, da brauchen wir eine verlässliche Lösung, die pro homine mit der Absichtserklärung in Aussicht stellt", begrüßt Landrat Spreen die Planungen.

Die Zusammenarbeit zwischen der Kreisverwaltung und dem Krankenhaus findet auf mehreren Ebenen statt. So bringt zum Beispiel der Rettungsdienst Patienten aus dem Emmericher Raum zum St. Willibrord-Spital, außerdem ist in der Abteilung Gesundheitsangelegenheiten die Hygieneüberwachung angesiedelt. Die Krankenhäuser sind neben vielen anderen Mitgliedern im MRSA-Netzwerk vertreten, um gemeinsam mit der Abteilung Gesundheitsangelegenheiten der Kreisverwaltung gegen die Verbreitung gefährlicher Krankenhauskeime vorzugehen.

(RP)