Straelen: Premiere für den Samstags-Chor

Straelen: Premiere für den Samstags-Chor

Vor gut zwei Jahren hat sich der Projektchor Wachtendonk "Samstags-Chor" unter der Leitung von Anke Sitter und Andres Ruppel zusammengefunden und probt seitdem einmal monatlich in der Jonakirche. Abgesehen von einigen Beiträgen in Gottesdiensten gab es bisher noch keine Auftritte. Das hat sich nun geändert. "Jetzt haben wir ein kleines Repertoire, das wir präsentieren wollen", sagte Ruppel: "Zeigen, dass wir da sind."

So gab Chor, der aus sechs Damen und fünf Herren besteht, am Samstag ein rund einstündiges Konzert in der gut gefüllten Johanneskirche in Herongen. "So viele hatten wir nicht erwartet. Schön, dass Sie hier sind", begrüßte sie Ruppel, und erklärte den Stil des Chores: "Wir haben uns getroffen und keine Richtung festgelegt, sondern machen einfach das, was uns gefällt."

Das Konzert setzte sich daher aus elf Stücken aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Den Anfang machte Kirchenmusik mit "Verleih uns Frieden" von Hugo Distler und "Vorbei sind die Tränen". Den Schluss bildete wieder "Verleih uns Frieden", und zwar von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dadurch wurde ein musikalischer Rahmen geschaffen. Dazwischen lagen Lieder aus der Popmusik wie "I'll be there" von den Jackson Five und "Fields of gold" von Sting, Lieder über den Frühling wie "A sheiling on Braigh Raithneach" und "Canada in springtime" und Lieder über Veränderungen wie "Go down Moses" und "Die Erde verändern".

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Zum Song "Schokolade" spendierte der Chor dem Publikum Süßigkeiten. Songs mit Klavierbegleitung durch Ruppel wechselten sich mit A-Cappella-Stücken ab. Durch das Programm führte nicht ein Moderator, sondern verschiedene Mitglieder des Chors übernahmen die Aufgabe. So war das Konzert besonders kurzweilig und unterhaltsam. Anke Sitter etwa lachte bei ihren Worten: "Wenn wir proben, dauern die Stücke länger. Ich bin ganz erstaunt, dass ich jetzt schon den letzten Block ansage."

Nach "Bewahre uns" und "Verleih uns Frieden" verließ der Chor mit der Zugabe "Good night sweetheart", begleitet vom Fingerschnipsen der Besucher, die Kirche. Viele Gäste blieben im Anschluss noch, um bei einem Glas Wein ins Gespräch zu kommen.

(ym)