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Polizeihubschrauber über Geldern und Kerken gesichtet

Trainingsflug der Polizei : Hubschrauber im Tiefflug über dem Gelderland

Der Einsatz eines Polizeihubschraubers im Gelderland hat am Mittwoch für Aufsehen gesorgt, weil der Helikopter zum Teil sehr tief geflogen ist. Einen dringlichen Anlass gab es laut Polizeiangaben dafür aber nicht.

Das Wichtigste zuerst: Die Bevölkerung braucht sich keine Sorgen machen, betont Nadine Perske von der Pressestelle des Landesamtes Zentrale polizeiliche Dienste in NRW. Über Geldern und Kerken war ein Polizeihubschrauber am Mittwochmittag gesichtet worden und hatte für Spekulationen gesorgt. Gesucht wurde aber niemand, und die Polizei war auch nicht unterwegs, um ein konkretes Verbrechen zu bekämpfen. Vielmehr habe es sich um einen Rückflug gehandelt, der zu Übungszwecken genutzt wurde.

Zuvor waren die Polizisten in Emmerich am Rhein in der Luft zur Gewässerüberwachung. Das bedeutet, dass sie unter anderem ein Auge darauf haben, dass Schiffe nicht illegal Stoffe in das Wasser ablassen. Der Rückflug wurde genutzt, um für spätere Einsätze auch in unwegsamem Gelände gerüstet zu sein. Deswegen ging der Hubschrauber zum Teil sehr weit runter. Gelandet ist er letztendlich am Flughafen Weeze.

Die Basisstationen der Polizeihubschrauber, auch des neuen H 145, sind in Düsseldorf und Dortmund. Im Jahr fliegen die Polizisten mit ihren Hubschraubern rund 2000 Einsätze.

(bimo)