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Polizei im Kreis Kleve warnt vor neuer Betrugsmasche.

Kreis Kleve : Polizei und Feuerwehr warnen vor Enkel-Trick in Corona-Zeiten

Auch wenn es im Kreis Kleve noch nicht zu einem Fall gekommen ist: Die Polizei warnt davor, dass Betrüger in der Corona-Krise aktiv werden könnten. Der falsche Enkel am Telefon nutze aktuell die Panik um das Coronavirus aus, um ältere Menschen um Geld zu betrügen.

Die Kriminellen geben sich als Angehörige aus, die sich mit dem Virus infiziert hätten und nun dringend Geld für die Behandlung benötigen. Sie gaukeln ihren Opfern vor, teure Medikamente für ihre Behandlung zu benötigen. Deswegen bitten sie um Geldbeträge oder Wertsachen, die sie von einem Freund oder Boten abholen lassen.

Die Polizei rät: Niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte übergeben. Personen, die von erkrankten Angehörigen telefonisch kontaktiert werden, sollten bei Geldforderungen besonders misstrauisch werden. Man sollte den Anrufer grundsätzlich dazu aufordern, den Namen des Enkels, der Nichte und anderer Verwandter selbst zu nennen. Niemals selbst die Namen verraten. Wer den Anrufer nicht sofort erkennt, sollte ihn nach Dingen oder Begebenheiten fragen, die nur der echte Verwandte kennen kann. Nie Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preisgebenl

Wer einen Betrug vermutet, sollte sofort die Polizei unter 110 anrufen.

Auch die Feuerwehr Goch warnt vor Betrüger: Am Donnerstag, 19. März, habe eine Gocher Bürgerin einen Anruf erhalten, in dem sich ein Unbekannter als „Feuerwehr" ausgab. Er wolle sich erkundigen, ob alles in Ordnung sei und sich davon selbst mit einem Besuch überzeugen. Die Anruferin wandte sich nach dem Gespräch an die Feuerwache um zu erfahren, ob dies seine Richtigkeit habe.

Die Feuerwehr Goch erklärt dazu: Wir rufen niemals Bürgerinnen und Bürger an um uns zu erkundigen, ob "alles in Ordnung" sei. Auch macht die Feuerwehr zu diesem Zweck keine Hausbesuche. Wer einen solchen Anruf bekommt wird aufgefordert, einen Besuch der oder des Anrufers auf jeden Fall abzulehnen und sofort die Polizei zu verständigen