Geldern: Neues zum Spielen und Wohnen

Geldern: Neues zum Spielen und Wohnen

Die Glockengasse in Geldern verändert ihr Gesicht. Die Sanierungsarbeiten in den Häusern und am Spielplatz verzögern sich durch den langen Winter.

Seit Monaten bestimmen Bauleute die Szenerie am Zugang zur Glockengasse von der Kapuzinerstraße aus. Bisher augenfälligstes Ergebnis ihrer Arbeit sind mehrere silberne Pfeiler. Sie sind Teil des neuen Eingangsbereichs, den die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft (GWG) Kreis Viersen AG vor das Haus Nummer 28 setzen lässt. Und der wiederum ist Teil des zweiten Abschnitts der umfassenden Sanierung der GWG-Wohnanlage in der Glockengasse.

Mit Concierge

Wie GWG-Pressesprecher Peter Bauland erklärt, soll der eingeschossige Vorbau aus Stahlbeton mit vielen Glasbauelementen und einer Verkleidung mit Aluminiumpaneelen nicht nur der zentrale Eingang für die neun Wohnungen in Haus 28 sein. Auch die Wohnungen der benachbarten Hausnummern können auf diesem Weg erreicht werden.

Bauland: "Mit der Inbetriebnahme des hellen, transparenten Eingangsbereichs im Sommer ist ein Empfangstresen mit einem Concierge geplant, der zu bestimmten Zeiten für die Mieter als Anlaufstelle und zur Weitergabe von Informationen da sein wird. Mit dem Zutritt von Besuchern über eine Gegensprechanlage soll das Sicherheitsbedürfnis der Bewohner befriedigt werden."

Die Nachfrage vor allem nach den vier kleineren Drei-Zimmer-Wohnungen mit einer Wohnfläche von 78 Quadratmetern ist laut Bauland groß; Mieter dafür seien so gut wie unter Dach und Fach. Mit der Vermarktung der ebenfalls bereits bezugsfertigen Fünf-Zimmer-Wohnungen soll erst nach Ende der Bauarbeiten verstärkt begonnen werden. Der lange Winter hat der GWG einen Strich durch den Terminplan gemacht. Erst im kommenden Sommer und nicht, wie geplant, bereits im Frühjahr wird der zweite Abschnitt der Sanierung fertig sein.

Voraussichtlich im Frühsommer abgeschlossen ist die Neugestaltung des 100 Quadratmeter großen Spielplatzes. Hier konnten, wie berichtet, Nachbarn und Kinder ihre Wünsche dem Planungsbüro Seeling und Kappert aus Weeze mitteilen. Im Entwurf vor Ort bereits vorgestellt wurde ein etwa 2,50 Meter hohes Klettergerät, das sich durch seine vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und bunten Materialien auszeichnet.

Die Kinder haben die Möglichkeit, über eine Netzbrücke zur Kletterplattform aufzusteigen. Außerdem verfügt das Gerät über "römische Ringe", an denen man sich entlang hangeln kann, und über eine Rutsche. Zusätzlich werden Felsblöcke zum Balancieren und ein "Wipptier" zum Toben einladen. Die bereits auf dem bisherigen Spielplatz vorhandenen Bänke werden überaufgearbeitet. Eingegrünt wird das Areal durch drei Amberbäume, die die Stadtgärtnerei pflanzen wird.

(RP)